Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Studie ist es, Faktoren zu erforschen, die zum Kontrollverlust und zum Wiedererlangen der Kontrolle über den Alkohol- und Substanzkonsum führen. Außerdem sollen die zugrundeliegenden Mechanismen analysiert werden. Auf Basis der Ergebnisse sollen langfristig individuelle Therapiemöglichkeiten erarbeitet werden, die Menschen bei der Wiedererlangung der Kontrolle über Ihren Substanzkonsum unterstützen. Hierzu verwenden wir bildgebende Verfahren, genetische Analysen, neuropsychologische Testungen, Fragebögen und vor allem innovative m-Health-Technologie, also mobile Technik, um unter realen alltäglichen Bedingungen die Faktoren zu identifizieren, die am Verlust und dem Wiedererlangen der Kontrolle über den Alkohol- und Substanzkonsum beteiligt sind.

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Studiendetails

Studienziel In dem Forschungsprojekt sollen biologische und umweltbezogene Faktoren, die den Krankheitsverlauf von Suchterkrankungen vorhersagen, sowie molekulare, neurobehaviorale und neurokognitive Mechanismen, die dem Verlust und dem Wiedererlangen der Kontrolle über den Substanzkonsum zugrundeliegen, identifiziert werden.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1050
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Für alle Teilnehmer:
  • Alter zwischen 16 und 65 Jahre
  • Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse
  • Fähigkeit, das Studienprotokoll zu verstehen und eine informierte Einwilligung zu geben
  • Wille zur Nutzung eines Android-Smartphones
  • Zusätzlich für Teilnehmer mit einer alkoholbezogenen Störung:
  • Alkoholabhängigkeit, die mind. 2 und max. 9 der diagnostischen Kriterien des DSM-5 erfüllt, ohne die Notwendigkeit eines medizinisch begleiteten Alkoholentzugs oder einer akuten therapeutischen Intervention

Ausschlusskriterien

  • Allgemein:
  • Einnahme von Drogen oder Medikamenten, die mit dem zentralen Nervensystem interagieren, innerhalb der letzten 10 Tage oder wenn deren Einnahme weniger als 5 Halbwertszeiten zurückliegt
  • Kontraindikationen für MRT-Scans (einschließlich, aber nicht nur beschränkt auf Klaustrophobie, Herzschrittmacher, künstliche Herzklappen, Cochlea-Implantate, Gegenstände aus Metall in Kopf oder Körper, intrakranielle Gefäßclips, großflächige Tätowierungen im Bereich von Kopf und Nacken, etc.) oder die MRT-Teilnahme ausschließende Gehirn-/ Kopfanomalien
  • Krankengeschichte mit einer DSM-5 bipolaren Erkrankung, psychotischen Störung, Schizophrenie oder schizophrenen Spektrumserkrankung oder Substanzabhängigkeit außer Alkohol, Nikotin oder Cannabis
  • Krankengeschichte mit einer schweren Kopfverletzung oder anderen schweren Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. Demenz, Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Vorliegen einer psychiatrischen Erkrankung (bei gesunden Kontrollprobanden)
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter: Vorliegen einer Schwangerschaft, Stillen.

Adressen und Kontakt

Charité -Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Berlin

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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie; Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Mannheim

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Technische Universität Dresden, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Dresden

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Häufig gestellte Fragen

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Weltweit sind Mortalität und Letalität maßgeblich durch Alkohol-, Tabak und illegalen Drogenkonsum erhöht. Trotz wachsendem Wissen über individuelle Faktoren, die Beginn und Erhaltung von Substanzkonsum begünstigen, mangelt es weiterhin deutlich an Kenntnis der Mechanismen, die den Verlust und das Wiedererlangen der Kontrolle über den Substanzkonsum beeinflussen. Ein besseres Verständnis dieser Faktoren könnte die Behandlungsmethoden von substanzbezogenen Störungen entscheidend verbessern. In dieser Studie sollen die Entwicklungsverläufe des Verlustes und des Wiedererlangens der Kontrolle über den Alkohol- und Substanzkonsum untersucht werden. Dabei sollen biologische und unweltbezogene Faktoren, die den Krankheitsverlauf von Suchterkrankungen vorhersagen, sowie molekulare, neurobehaviorale und neurokognitive Mechanismen, die dem Verlust und dem Wiedererlangen der Kontrolle über den Substanzkonsum zugrundeliegen, identifiziert werden. Diese Ziele sollen erreicht werden durch den Gebrauch innovativer m-Health (mobiler Gesundheit) Instrumente, um die Wirkung von Triggern (Drogenreize, Stressoren, Priming-Dosen) und modifizierenden Faktoren (z.B. Alter, Geschlecht, körperliche Bewegung, kognitive Funktionen) auf Substanzkonsummuster unter realen Bedingungen longitudinal zu untersuchen. Computationale Modellierung von Schlüsselmechanismen soll helfen, die Effekte der Trigger und der modifizierenden Faktoren auf zielgerichtete, habituelle und kompulsive Aspekte des Verhaltens zu identifizieren. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage für die spätere Entwicklung von Interventionen, die sich speziell auf zugrundeliegende Mechanismen des Wiedererlangens der Kontrolle über den Substanzkonsum beziehen.

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