Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit Herzerkrankungen kann es zum Auftreten von Herzangst kommen. Bei der Aufnahme in eine kardiologische Rehaklinik haben solche Patienten die Gelegenheit, einen psychologischen Unterstützungsbedarf zu äußern. Ist das der Fall, bekommen die Patienten die Möglichkeit, Einzelgespräche mit einem Psychologen zu führen. Es wird vermutet, dass nicht alle Patienten, die unter Herzangst leiden, einen Bedarf an psychologischer Unterstützung selbstständig äußern. Aus diesem Grund soll in dieser Studie die Differenz zwischen dem geäußertem und dem tatsächlichen Bedarf, festgestellt und mithilfe eines Fragebogens, verglichen werden. Durch die Einbeziehung weiterer Patientencharakteristika kann festgestellt werden, wie sich diese Patientengruppen unterscheiden. Des Weiteren wird die Arbeitsprognose der Patienten erfasst, um in Hinblick auf eine nachhaltige Sicherung des Rehabilitationsergebnisses eine adäquate Versorgung zu gewährleisten.

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Studiendetails

Studienziel Besteht bei Patienten mit Herzangst eine Diskrepanz zwischen dem geäußerten subjektiven Bedarf nach psychologischer Unterstützung und dem tatsächlich festgestellten Bedarf durch den Herzangstfragebogen?
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 522
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle refonet Rehabilitationsnetzwerk der Deutschen Rentenversicherung Rheinland

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Koronarer Herzerkrankung
  • Nicht berentet
  • Ausreichenden Deutschkenntnissen
  • Alter zwischen 18 und 63 Jahren

Ausschlusskriterien

  • Akute kardiale Dekompensation,
  • Konsumierende Grunderkrankung,
  • Psychotische Störung,
  • Akute Suizidalität.

Adressen und Kontakt

Rehabilitationsklinik Roderbirken, Leichlingen

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Häufig gestellte Fragen

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Herzangst ist gemäß ICD-10 Klassifikation den Somatisierungsstörungen zugeordnet (F45.0). Die Diagnose Herzangst wird bei bis zu 40 % aller Patienten, die aufgrund von Herzbeschwerden einen Arzt aufsuchen, gestellt. Das Auftreten von Herzangst ist durch die unterschiedlichsten Symptome gekennzeichnet, viele Patienten neigen zu einer ausgeprägten Selbstbeobachtung. Epidemiologische Studien zeigen, dass Panikstörungen ein bedeutender Faktor für Morbidität und erhöhte Inanspruchnahme medizinischer Leistungen sind. Bei bis zu 50 % aller allgemeinmedizinischen Untersuchungen werden angstbezogene Beschwerden wie Atemnot, Herzrasen oder Schwindel als Anlass genannt. Das Projekt befasst sich mit der sozialmedizinisch wichtigen Frage, ob Patienten, die einen Bedarf an psychologischer Unterstützung formulieren, auch die Patienten sind, die eine messbar höhere psychosoziale Belastung mit einer Fokussierung auf Herzangst haben. Forschungsziel ist es, den Patientenbedarf standardisiert zu erfassen. Somit sollen alle Patienten adäquat versorgt werden. Hierzu wird ein Fragebogen-Set, bestehend aus dem Herzangstfragebogen (HAF) und der Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS), verwendet. Auch die subjektive Erwerbsprognose wird in die Untersuchung mit einbezogen durch Hinzunahme des Screening-Instrument Beruf und Arbeit in der Rehabilitation (SIBAR). Die so identifizierten Patienten mit Herzangst werden mit den Patienten verglichen, die selbständig einen Bedarf an psychologischer Unterstützung gemeldet haben. Es sollen erste Erkenntnisse dahingehend gewonnen werden, welche Patienten ggf. nicht selbstständig einen Unterstützungsbedarf äußern. Durch die Einbeziehung der subjektiven Erwerbsprognose soll erreicht werden, dass Patienten besser eingeschätzt und zielgerichteter – und damit auch nachhaltiger und ganzheitlich – behandelt werden können.

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