Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist die Untersuchung und Evaluierung einer Jochbogenfraktur-Reposition unter Sonographie-Kontrolle im Vergleich zur etablierten Reposition unter klinischer Kontrolle bei mindestens 50 Patienten. Postoperativ wird das obligatorische Kontroll-Röntgenbild hinsichtlich der Genauigkeit der Reposition untersucht. Die Abweichung wird unter Zuhilfenahme der kontralateralen Seite vermessen. Es erfolgt die retrospektive Auswertung einer klinischen Studie mit mindestens 50 Patienten. Seit Oktober 2018 erfolgte die Reposition von Jochbogenfrakturen mit intraoperativer sonographischer Kontrolle (Interventionsgruppe). Dieses Verfahren wird mit den Repositionen von Jochbogenfrakturen ohne sonographische Kontrolle (klinikübliches Verfahren) verglichen, welches zuvor standardmäßig durchgeführt wurde (Kontrollgruppe). Im Rahmen der Nachsorgeuntersuchung der Patienten wurden zusätzlich Komplikationen und Einschränkungen erfasst. Diese werden ebenfalls in die Auswertung und den Gruppenvergleich integriert.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die Beurteilung der Unterschiede in den postoperativen Röntgenbildern.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle RWTH Uniklinik Aachen Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einseitiger Jochbogenfraktur

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien sind zuvor stattgefundene Operationen oder Frakturen im Jochbogenbereich.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schädelbruch-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Anhand etablierter Messmethoden werden die prä- und postoperativen Röntgenbilder in axialer Ebene vermessen und die Änderungen ausgewertet. Dazu werden die Abstände zwischen Mittellinie und der maximalen Impression der Jochbogenfraktur, zwischen Mittellinie und der maximalen knöchernen Aussprengung des Jochbogens sowie der maximale knöcherne Abstand der Fragmente an der Jochbogenbasis vermessen. Anschließend erfolgt der Vergleich von Patienten nach Jochbogenfraktur mit Reposition unter klinischer Kontrolle (Kontrollgruppe) und Reposition unter zusätzlicher sonographischer Kontrolle (Interventionsgruppe). Zusätzlich werden klinische prä- und postoperative Angaben erfasst. Anschließend erfolgt unter Berücksichtigung der Patientencharakteristika wie Alter, Geschlecht, relevanten Vorerkrankungen, Frakturausmaß und Begleitverletzungen eine Auswertung der Daten. Die intraoperative Beurteilung des Jochbogens ist sehr wichtig, um eine adäquate Reposition zu erreichen. Die korrekte Ausrichtung des Jochbogens gewährleistet eine angemessene Hervorhebung des lateralen Mittelgesichts und spielt eine entscheidende Rolle in dem komplexen Zusammenspiel des stomatognathen Systems. Ziel dieser Studie ist es, den Wert der Sonographie als intraoperative Repositionskontrolle zu evaluieren.

Quelle

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