Beschreibung der Studie

Im Rahmen des Forschungsprojektes, soll untersucht werden, wie sich der Fettstoffwechsel während und nach einer akuten Belastung bei jungen (18-30 Jahre) und älteren (50-65 Jahre) Frauen verhält. Darüber hinaus wird überprüft, wie ein sechswöchiges Ausdauertraining den Fettstoffwechsel bei den älteren Frauen beeinflusst. Hierzu sollen zwei gängige Methoden miteinander kombiniert und im Anschluss verglichen werden. Die Spiroergometrie stellt eine gängigen Untersuchungsmethoden zur Messung des Fettstoffwechsels dar. Bei dieser Form der indirekten Kalorimetrie wird der O2 Verbrauch gemessen und daraus unter Bezugnahme des kalorischen Äquivalents die verbrauchte Energiemenge bestimmt. Der unter anderem ermittelte respiratorische Quotient gibt am Ende Info darüber welches Substrat (Fette, Proteine oder Kohlenhydrate) vorrangig zur Energiebereitstellung genutzt wurde. Die Isotopenanalyse mittels Infrarotspektrometrie (IRIS) stellt eine weitere Methode zur Analyse der Substratflüsse dar. Bisher wurden diese beiden Messmetoden noch nicht kombiniert und miteinander verglichen. Daher sollen im Rahmen dieser Studie beide Messmethoden parallel - sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Frauen - während einer Ausdauerbelastung angewendet werden. Die älteren Frauen wiederholen die Messung nach einer sechswöchigen Intervention. Weiterhin soll im Rahmen der Untersuchung der Einfluss eines Ausdauertrainings auf Veränderungen der Schilddrüsenhormone TSH, fT4 und fT3 untersucht und Unterschiede zwischen prä- und postmenopausalen Frauen identifiziert werden. Die Parameter sollen hierzu akut und nach der Intervention erfasst werden. Die Datenlage bzgl. der Wirkungsweisen von sportlicher Aktivität auf die Schilddrüsenhormonkonzentrationen ist als mangelhaft einzustufen. Die geplante Studie soll einen Einblick über den Einfluss eines Ausdauertrainings auf die Schilddrüsenhormonkonzentration bei älteren Frauen ermöglichen.

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Studiendetails

Studienziel Nach Abschluss der Messungen (Hormone und Atemgasproben) nach der Intervention der postmenopausalen Frauen. Der Endpunkt ist erreicht, wenn alle Probanden die Abschlusstestungen erfolgreich abschließen konnten.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 24
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Sporthochschule Köln - Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Prämenopausale Probanden:
  • weiblich, prämenopausal (< 30 Jahre), regelmäßiger Zyklus.
  • Postemenopausale Probanden: weiblich, postmenopausal (50-65 Jahre).

Ausschlusskriterien

  • gt; 2 Mal Ausdauertraining pro Woche, einseitige Ernährungsweisen (z. B. vegan), Hormonsubstitution (inkl. orale Kontrazeptiva), hormonelle Erkrankungen, behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Herzinsuffizienz (EF < 55), leistungslimitierende pAVK (Fontaine Stadium ≥ II), leistungslimitierende Atemwegserkrankungen, leistungslimitierende degenerative Erkrankungen, leistungslimitierende muskuläre Erkrankungen, leistungslimitierende Nierenerkrankungen, leistungslimitierende neurologische Erkrankungen, psychiatrische und/oder Suchterkrankungen, leistungslimitierende onkologische Erkrankungen in der Vorgeschichte (< 5 Jahren)

Adressen und Kontakt

Deutsche Sporthochschule Köln, Köln

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Im Rahmen des Forschungsprojektes, soll untersucht werden, wie sich der Fettstoffwechsel während und nach einer akuten Belastung bei prä- und postmenopausalen Frauen verhält. Darüber hinaus wird überprüft, wie ein sechswöchiges Ausdauertraining den Fettstoffwechsel bei den postmenopausalen Frauen beeinflusst. Hierzu sollen zwei gängige Methoden miteinander kombiniert und im Anschluss verglichen werden. Die Spiroergometrie stellt eine gängigen Untersuchungsmethoden zur Messung des Fettstoffwechsels dar. Bei dieser Form der indirekten Kalorimetrie wird der O2 Verbrauch gemessen und daraus unter Bezugnahme des kalorischen Äquivalents die verbrauchte Energiemenge bestimmt. Der unter anderem ermittelte respiratorische Quotient gibt am Ende Info darüber welches Substrat (Fette, Proteine oder Kohlenhydrate) vorrangig zur Energiebereitstellung genutzt wurde. Die Isotopenanalyse mittels Infrarotspektrometrie (IRIS) stellt eine weitere Methode zur Analyse der Substratflüsse dar. Bisher wurden diese beiden Messmetoden noch nicht kombiniert und miteinander verglichen. Daher sollen im Rahmen dieser Studie beide Messmethoden parallel - sowohl bei prämenopausalen als auch bei postmenopausalen Frauen - während einer Ausdauerbelastung angewendet werden. Die postmenopausalen Frauen wiederholen die Messung nach einer sechswöchigen Intervention. Weiterhin soll im Rahmen der Untersuchung der Einfluss eines Ausdauertrainings auf Veränderungen der Schilddrüsenhormone TSH, fT4 und fT3 untersucht und Unterschiede zwischen prä- und postmenopausalen Frauen identifiziert werden. Die Parameter sollen hierzu akut und nach der Intervention erfasst werden. Die Datenlage bzgl. der Wirkungsweisen von sportlicher Aktivität auf die Schilddrüsenhormonkonzentrationen ist als mangelhaft einzustufen. Die geplante Studie soll einen Einblick über den Einfluss eines Ausdauertrainings auf die Schilddrüsenhormonkonzentration bei postmenopausalen Frauen ermöglichen.

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