Beschreibung der Studie

Ein CRPS ist ein Schmerzsyndrom, das häufig nach einer Verletzung von Arm oder Bein entsteht, bei dem die Schmerzen im Vergleich zum erwarteten Heilungsverlauf unangemessen stark sind und bei dem sich Störungen des vegetativen Nervensystems finden. Wichtig ist festzuhalten, dass diese Symptome nicht mehr auf direkte Verletzungsfolgen zurückzuführen sind. Die Symptome müssen deshalb außerhalb der Traumastelle auftreten und dürfen sich nicht auf das Versorgungsgebiet eines Nerven beschränken. Die Ursache für das Auftreten der Erkrankung ist noch unbekannt und der Verlauf der Erkrankung sehr unterschiedlich. Die Diagnose CRPS ist eine klinische Diagnose. Deshalb sind die Vorgeschichte und die klinische und neurologische Untersuchung die entscheidenden Schritte der Diagnosedarstellung. Sichere objektive Diagnosekriterien gibt es noch nicht, jedoch wurde eine Liste von Kriterien formuliert, die bei der Diagnosestellung helfen sollen. Wir wollen anhand der ambulant behandelten Patienten aus der CRPS-Sprechstunde die Übereinstimmung der klinischen Diagnose und das Einhalten der Kriterien überprüfen.

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Studiendetails

Studienziel Übereinstimmung klinische Diagnose und Erfüllung der Budapest-Kriterien
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsmedizin Greifswald

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • konsekutiv alle Patienten, die sich in der CRPS-Sprechstunde aufgrund der Verdachtsdiagnose CRPS vorstellen. Auch wiederholte Vorstellungen werden für die Untersuchung des zeitlichen Verlaufs erfasst.

Ausschlusskriterien

  • Sprachbarriere, fehlende Einwilligung

Adressen und Kontakt

Praxis, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Das CRPS ist definiert als ein Schmerzsyndrom, das häufig nach einem Extremitätstrauma entsteht, bei dem die Schmerzen im Vergleich zum erwarteten Heilungsverlauf unangemessen stark sind und bei dem sich Störungen der Sensomotorik, Motorik, des vegetativen Nervensystems und der Gewebetrophik finden. Wichtig ist festzuhalten, dass diese Symptome nicht mehr auf direkte Traumafolgen zurückzuführen sind. Die Symptome müssen deshalb außerhalb (in der Regel distal) der Traumastelle auftreten und dürfen sich nicht auf das Innervationsgebiet eins peripheren Nervens oder Nervenwurzel beschränken. Die Genese des Pathomechanismus wurde bis dato nicht gelöst und auch der klinische Ablauf dieser Erkrankung ist inhomogen. Die Diagnose CRPS ist eine klinische Diagnose. Deshalb sind die Anamneseerhebung, die klinische und neurologische Untersuchung die entscheidenden Schritte der Diagnosedarstellung. Probleme bei der Klassifikation des CRPS bestehen aufgrund nicht vorhandener objektiver Tests, fehlendem Konsensus über eine einheitliche Entstehungsgeschichte sowie validierter diagnostischer Kriterien. Hilfreich ist, dass die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in Verbindung mit der AWMF in der Leitlinie „Diagnostik und Therapie complex-regionaler Schmerzsyndrome CRPS“ die Diagnosesicherung über die Budapest-Kriterien und eine Verlaufsdokumentation über die CRPS-Schwere-Skala, CSS (CRPS-Severity-Score) empfohlen hat. Wir wollen anhand der ambulant behandelten Patienten aus der CRPS-Sprechstunde die Übereinstimmung der klinischen Diagnose und das Einhalten der Kriterien überprüfen.

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