Beschreibung der Studie

Liegen Weisheitszähne verlagert und können aus diesen, oder anderen ungeklärten Gründen nicht durchbrechen, so müssen sie entfernt werden. Die Wunde, die durch die Entnahme des Zahnes entsteht muss entsprechend versorgt werden. Ebenso muss der Bereich des Kieferknochens in dem der Weisheitszahn eingebettet war, wieder aufgebaut werden. Das Ziel ist es die Wunde so zu versorgen, dass eine schnelle, effiziente und möglichst schmerzarme Wundheilung gewährleistet werden kann und außerdem die Knochenneubildung effizient unterstützt wird. PRF, das Konzentrat aus körpereigenem Blut ermöglicht durch Zentrifugation von patienteneigenem Blut eine feste Membran zu erhalten, welche zellreiche Bestandteile des Blutes enthält und zur Füllung der Extraktionsalveole eingesetzt werden kann. Dieses sogenannte Platelet Rich Fibrin (PRF) ist ein aus venösem Blut gewonnenes Konzentrat, welches zur Verbesserung der Wundheilung und Knochenregeneration eingesetzt wird. PRF beinhaltet Blutbestandteile wie Thrombozyten, Leukozyten und Plasmaproteine in einer konzentrierten Form. In der vorliegenden Studie wird ein Vergleich zwischen konventioneller Versorgung der Extraktionsalveole durch Verschließen mittels Naht und einer zusätzlichen Versorgung der Extraktionsalveole mit einem Konzentrat aus körpereigenem Blut (Platelet Rich Fibrin, PRF) durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel - Schmerzempfinden (VAS); - Schwellung nach Gabka+Matsumara zwischen 5 Referenzpunkten; Evaluation aller Parameter als Baseline prä-OP, sowie an post-OP-Tag 1,2,3 und 7
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum der Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, bei denen eine Osteotomie von mind. zwei Weisheitszähnen mit mind. 1 Zahn pro Seite, notwendig ist;
  • Patienten mit einer schriftlichen Einwilligungserklärung, bei minderjährigen Patienten mit Einwilligung von Patient und Erziehungsberechtigtem;
  • Patienten ab 16 Jahren

Ausschlusskriterien

  • Patienten unter 16 Jahren;
  • Patienten mit absoluter Kontraindikation für chirurgische Eingriffe;
  • Patienten mit Allergien gegen medizinische Produkte/Medikamente;
  • Patienten mit chronischer Medikation, die Schmerzempfinden und/oder die Entzündungsreaktion und/oder die Wundheilung beeinflussen könnten;
  • Immunsupprimierte Patienten;
  • Patienten ohne schriftliche Einwilligungserklärung;
  • Schwangere und stillende Mütter werden ebenfalls von der Studie ausgeschlossen

Adressen und Kontakt

Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum der Goethe-Universität, Frankfurt am Main, Frankfurt

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Häufig gestellte Fragen

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In die Studie werden Patienten involviert, bei denen aufgrund von verlagerten und/oder retinierten Weisheitszähnen eine Osteotomie dieser in mind. 2 Quadranten auf unterschiedlichen Seiten notwendig ist. Im Split Mouth Design erfolgt die Wundversorgung der Extraktionsalveole(n) nach randomisierter Zuordnung der Seiten zu den Behandlungen. In der Studie soll gezeigt werden, dass sich ein Konzentrat aus peripher-venösem Blut (Platelet Rich Fibrin, PRF) besser als die konventionelle Versorgung zur Socket Preservation von Extraktionsalveolen nach Weisheitszahn-Osteotomien dazu eignet, den Defekt zu versorgen und die Wundheilung und Knochenregeneration zu optimieren. In der Präklinik haben sich Unterschiede in Bezug auf die Effizienz von PRF durch unterschiedliche Herstellungsprotokolle (unterschiedliche Zentrifugalkräfte) und der damit einhergehenden unterschiedlichen Zusammensetzung von PRF gezeigt. Diesbezüglich wurde das Low Speed Centrifugation Concept entwickelt. Offen ist, ob auch in der klinischen Anwendung Unterschiede in der PRF-Wirkung durch unterschiedliche Herstellung bestehen. Daher soll der Einfluss der drei PRF Varianten, die sich nur durch Änderung der Zentrifugalkraft bei der Zentrifugation unterscheiden, vergleichend untereinander und im Vergleich zu einer Kontrolle untersucht werden, um das geeignetste Protokoll für die vorliegende Indikation mit dem besten klinischen Outcome für den Patienten zu identifizieren.

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