Beschreibung der Studie

Die Entfernung der Speiseröhre ist ein großer operativer Eingriff, welche mit einer nicht zu vernachlässigbaren möglichen Schädigung des Patienten einhergehen kann. Um die Patienten für eine solche Operation entsprechend auszuwählen sind gezielte Untersuchungen im Vorfeld notwendig. Die Leberfunktion spielt eine zentrale Rolle in der Heilung nach einer solchen Operation. In dieser Studie möchten wir die verfügbaren Verfahren zur Leberfunktionsmessung gegeneinander testen und prüfen ob sie als ein verlässlicher Marker zur Auswahl der Patienten dienen können. Im nächsten Schritt soll dann überprüft werden, ob man bereits vor der Operation anhand der Messungen Komplikationen vorhersagen kann.

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Studiendetails

Studienziel Ziel ist ein Vergleich der verfügbaren Möglichkeiten der nicht-invasiven Leberfunktionsmessung mit der Leberbiopsie
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Plattenepithelkarzinom des Ösophagus oder Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs Typ i oder II mit einem BMI größer 30
  • neoadjuvante Radiochemotherapie oder Chemotherapie
  • initiales Staging uT2-3 Nx M0
  • Einverständnis nach Aufklärung

Ausschlusskriterien

  • ASA ≥ IV
  • FEV1 < 1,5 l
  • ECOG ≥ 2
  • Nicht-resektabler Primärtumor

Adressen und Kontakt

Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Auf Grund der Größe und Invasivität des Eingriffs ist die Risikoabwägung und die präoperative Patientenevaluation ein wichtiger Faktor im Rahmen der Ösophagektomie. Es ist bekannt, dass eine eingeschränkte Leberfunktion einen starken Einfluss auf die postoperative Wundheilung hat. Zur Verhinderung von schwerwiegenden Komplikationen ist deshalb eine genaue Bestimmung der Leberfunktion notwendig. Bisher gibt es verschiedene Möglichkeiten die Leberfunktion zu messen, allerdings wurde davon noch keine für das perioperative Management bei Ösophagektomie evaluiert. Dies soll nun im Rahmen dieser Beobachtungsstudie erstmals durchgeführt werden. Für die Studie wurde ein Risikokollektiv an Patienten ausgewählt. Es werden Patienten mit Plattenepithelkarzinom des Ösophagus und Patienten mit einem Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs mit einem BMI > 30 eingeschlossen. Die Leberfunktion der Patienten wird mittels LiMAx, FibroScan, Labor, LiverMultiScan, CT und MRT präoperativ evaluiert. Als Goldstandard erfolgt zu Beginn der Operation eine Leberbiopsie. Die Methoden werden anschließend verglichen. Ziel ist es herauszufinden, ob es eine Korrelation zwischen den verschiedenen Methoden zur Leberfunktionsbestimmung besteht und ob die Methoden in der Lage sind verschiedenen Patientengruppen zu diskriminieren. Dies soll als Vorarbeit für eine größere Studie genutzt werden, bei der dann die Methoden mit dem postoperativen Verlauf der Patienten und den Komplikationen korreliert werden, um so eine sichere Diagnostik der präoperativen Leberfunktion zu etablieren und Grenzwerte für die Operabilität festlegen zu können.

Quelle

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