Beschreibung der Studie

Nach Operationen am Brustkorb werden regelmäßig Röntgenbilder durchgeführt, um festzustellen, ob die Lunge vollständig ausgedehnt ist, ob es Flüssigkeitsansammlungen im Brustkorb gibt und ob Entzündungen oder Blutungen vorliegen. Von besonderem Interesse ist, ob ein Pneumothorax vorliegt, das heißt, ob Luft aus der Lunge ausgetreten ist. Es gibt Hinweise, dass eine einfache Ultraschalluntersuchung ähnlich hilfreich sein könnte wie Röntgen. Der Vorteil des Ultraschalles ist, dass er ohne Strahlung auskommt. Wir wollen bei Patienten mit Lungenoperationen den Ultraschall zusätzlich zum Röntgen durchführen und die beiden Untersuchungsmethoden in ihrer Genauigkeit miteinander vergleichen.

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Studiendetails

Studienziel Sensitivität des Ultraschalles im Vergleich zum Röntgen für einen residuellen Pneumothorax von mindestens 1,5cm Größe (apex-to-cupola im stehenden Röntgen) nach Entfernen der Thoraxdrainage
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Lungenklinik Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Standort Merheim

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • lungen- oder brustwandresezierender Eingriff einschließlich viszeraler Dekortikation, Pulmotomie und Bronchotomie, außer Pneumonektomie

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

Lungenklinik Köln-Merheim, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Die transthorakale Lungensonographie hat sich in vielen Bereichen zu einer simplen, schnellen, strahlungsfreien und vielseitigen Alternative zum Röntgen Thorax entwickelt. Sie ist beispielsweise geeignet zur notfallmäßigen Ursachensuche bei kritisch kranken Patienten, zur Detektion eines spontanen, traumatischen oder interventionellen Pneumothorax, zum Therapiemonitoring des Lungenödems oder der Pneumonie. In diesen Anwendungen ist sie dem Röntgen diagnostisch (Sensitivität, negativer prädiktiver Wert) und praktisch (Untersuchung an liegenden Patienten, Unabhängigkeit von radiologischem Personal, ubiquitär und sofort verfügbar) überlegen. Wie die Auflistung jedoch erahnen lässt, stammen die meisten Untersuchungen aus der internistischen Intensivmedizin und der Traumatologie. Es gibt nur sehr wenige Daten aus der Thoraxchirurgie, die gerade durch die routinemäßigen postoperativen Röntgen-Thorax-Kontrollen von einer strahlenfreien Alternative profitieren würde. Die bisherigen Studien einschließlich unserer eigenen SONOR-Studie zeigen ein sehr heterogenes Bild mit Sensitivitäten zwischen 18% und 100%. Mögliche Ursachen sind unpassende Technik (moderne Ultraschallgeräte filtern die entscheidenden Artefakte und verringern die Aussagekraft bei pleuropulmonalem Ultraschall), unzureichende Methodologie, Unklarheit über die optimale Untersuchungsposition und zum Teil sehr restriktive, „akademische“ Selektionskriterien, die sich auf die tägliche Routine nicht übertragen lassen. Wesentliches Interesse nach thoraxchirurgischen Eingriffen gilt dem residuellen Pneumothorax, der über die Dauer der Drainagenbehandlung entscheidet. SONOR hatte eine Sensitivität von 32% für alle Pneumothoraces, einschließlich den kleinsten, gezeigt, die auf 100% bei ≥3cm großem Pneumothorax ansteigt. Dies sind in der Tat die relevanten Pneumothoraces, die in der Regel eine erneute Drainagenlage erfordern. Allerdings sinkt die Prävalenz des Pneumothorax natürlich mit seiner Größe, sodass die Daten aus SONOR für Pneumothoraces ≥1cm eine unzureichende statistische Power aufweisen. Außerdem haben wir methodische Feinheiten erlernt, mit denen wir zukünftig per se eine höhere Sensitivität erwarten. Die vorliegende SONOR-2-Studie soll die Testparameter daher mit verbesserter Methodologie und vergrößerter Fallzahl evaluieren.

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