Beschreibung der Studie

Störungen der Aufmerksamkeit, des Gedächtnis oder der Informationsverarbeitungen können bei psychischen Störungen, wie beispielsweise einer Schizophrenie oder einer affektiven Störung, auftreten. Um diese kognitiven Störungen zu untersuchen werden oft umfangreiche Tests durchgeführt. Einfacher geht dies mit dem SCIP (Screen for Cognitive Impairment in Psychiatry). Der SCIP besteht aus einem kurzen Test, der einfach und gut angewendet werden kann. In unserer Klinik wenden wir den SCIP seit 2012 regelmäßig an. Nun möchten wir untersuchen, wie der geistige Status der behandelten Patienten ist und ob sich dieser im Verlauf der Behandlung verbessern kann.

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Studiendetails

Studienziel Leistungen der Teilnehmer im Screening (SCIP) von 2012 bis 08/2019
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 692
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle ZfP Südwürttemberg - VersorgungsforschungKlinik I für Psychiatrie und Psychotherapie Universität Ulm

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer F2 oder F3-Störung; behandelt auf Station 2053 oder 2054 zwischen 01.01.2012 bis 21.08.2019

Ausschlusskriterien

  • nicht fähig, willens zur Teilnahme an der Diagnostik; sämtliche andere Diagnosen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Neuropsychologische Leistungsdefizite werden für an Schizophrenie (F2) und affektiven Störungen (F3) Erkrankte in der Literatur gut beschrieben. Eine umfängliche neuropsychologische Testung ist im klinischen Alltag wenig praktikabel. Gleichzeitig ist eine Einschätzung neuropsychologischer Defizite auf Grund der prognostischen Relevanz für Therapie- bzw. Rehaplanung aber auch Berufs- bzw. Beschäftigungsperspektiven für den klinischen Alltag von hoher Bedeutung. Screeninginstrumente erleichtern hierbei die Diagnostik. Mit dem SCIP liegt ein in seinen psychometrischen Eigenschaften gut untersuchtes Screeninginstrument für kognitive Beeinträchtigungen vor. Dieses fand Eingang in die klinische Routinediagnostik unserer allgemeinpsychiatrischen Stationen des ZfP Südwürttemberg Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm. In der Literatur werden diagnosespezifische Unterschiede in neuropsychologischen Untersuchungen beschrieben. Über die Stabilität neuropsychologischer Auffälligkeiten gibt es widersprüchliche Ergebnisse. Langfristige Verlaufsbeobachtungen wurden bisher wenig beschrieben, wenn dann wurden die Patienten mittels komplexer Testbatterien untersucht. Seit 2012 wird der SCIP bei uns in der klinischen Diagnostik zur klinischen Einschätzung der individuellen kognitiven Leistungsfähigkeit durchgeführt, damit liegen nun über mehrere Jahre neuropsychologische Testergebnisse vor. Diese sollen nun retrospektiv zur Untersuchung ausgewertet werden.

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