Beschreibung der Studie

Diese Studie ist als Begleitprojekt zu FORESEE III (Studie zur Wirksamkeit der Tiefen Hirnstimulation bei therapieresistenter Depression) konzipiert. Im Rahmen dieser Studie werden Patienten, die mit Tiefer Hirnstimulation behandelt werden und gesunde Kontrollen untersucht. Bei diesen Patienten werden soziale Kognitionen und soziale Interaktion gemessen. Dazu werden mittels computergestützer Tests sowie anhand von Fragebögen Fähigkeiten der Emotionserkennung sowie der Empathie und Perspektivübernahmefähigkeit erhoben.

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Studiendetails

Studienziel 1) Emotionserkennung gemessen anhand des Emo Detect und Theory of Mind Fähigkeit gemessen anhand des EmpaToM zu Baseline im Gruppenvergleich zwischen Depressiven Patienten und gesunden Kontrollen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Department für Psychische ErkrankungenKlinik für Psychiatrie und PsychotherapieUniklinik FreiburgAbteilung für Interventionelle Biologische Psychiatrie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien für die Patienten mit therapieresistenter Depression beziehen sich auf die bereits auf clinicaltrials.gov registrierte Studie FORESEE III.
  • Für die gesunden Kontrollen gibt es keine besonderen Einschlusskriterien, diese werden gematcht zu den depressiven Patienten.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien für die Patienten mit therapieresistenter Depression beziehen sich auf die bereits auf clinicaltrials.gov registrierte Studie FORESEE III.
  • Für die gesunden Kontrollen gibt es keine besonderen Ausschlusskriterien, diese werden gematcht zu den depressiven Patienten.

Adressen und Kontakt

Abteilung Interventionelle Biologische Psychiatrie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Tiefe Hirnstimulation wird aktuell für die Behandlung therapieresistenter Depressionen erforscht und Wirkungen sowie Nebenwirkungen dieses Verfahrens sind noch nicht ausreichend untersucht. Erste Verbesserungen der sozialen Funktionsfähigkeit konnten bereits in zwei Studien mit Tiefer Hirnstimulation gezeigt werden. Diese Studien setzten nur Selbstbeurteilungsfragebögen sowie eine Verhaltensbeobachtung zur Beschreibung der Veränderung sozialer Fähigkeiten ein. Studien, die soziale Fähigkeiten im Rahmen der Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation mittels objektiver Testverfahren messen, fehlen bislang. Im Rahmen dieser Studie soll der Fokus vor allem auf soziale Kognitionen und insbesondere auf die Fähigkeit zur Erkennung von Emotionen sowie auf die Theory of Mind (ToM) gelegt werden. Die Fähigkeit zur Wiedererkennung von Emotionen ist ein bedeutsamer Teil der sozialen Interaktion und trägt entscheidend zu der sozialen Funktionsfähigkeit bei. Studien, die die Fähigkeit zur Emotionserkennung bei anderen antidepressiven Behandlungen untersucht haben, zeigten Verbesserungen dieser Fähigkeit sowie eine Prädiktion der antidepressiven Langzeitwirkung durch eine veränderte Emotionserkennung eine Woche nach Behandlungsbeginn. Die Beeinträchtigung der ToM bei Depression ist bisher weniger gut erforscht. Hier bestehen uneinheitliche Ergebnisse, wobei einige Studien eine Beeinrächtigung der ToM bei depressiven Patienten sowie einen Zusammenhang von der antidepressiven Response mit einer Verbesserung der ToM berichteten. Die vorliegende Studie soll basale und komplexe soziale Kognitionen bei chronisch depressiven Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollen untersuchen und im Verlauf der Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation erfassen.

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