Beschreibung der Studie

Heutzutage hat der Einsatz der Computertomographie die Erkennungsrate von peripheren Lungenläsionen erhöht. Ein großer Teil dieser festgestellten Läsionen ist gutartig. Die weitere Bewertung hängt von den Risikofaktoren des Patienten und dem klinischen Verdacht auf Krebs ab. Diese Studie konzentriert sich auf Patienten mit unklaren kleinen peripheren Lungenknötchen, bei denen die diagnostische Ausbeute der konventionellen flexiblen Bronchoskopie besonders gering ist. In den letzten zehn Jahren hat der Einsatz der elektromagnetischen Navigationsbronchoskopie (ENB) zur diagnostischen Beurteilung dieser Patienten zugenommen. Neuere Literatur berichtete über niedrige Komplikationsraten, aber eine recht variable diagnostische Ausbeute. Daher sind klar definierte systematische Auswahlkriterien und standardisierte Protokolle für den Einsatz von ENB erforderlich.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die Prozedurzeit.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgKlinik für Thoraxchirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • periphere Lungenläsion
  • ENB-Patienten 2016-2019
  • unterschriebene Einwilligungerklärung des Patienten

Ausschlusskriterien

  • keine schriftliche Einwilligung, Bronchoskopie ohne ENB

Adressen und Kontakt

Throraxchirurgie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Solitäre Lungenläsionen sind häufig zufällig auf Röntgenbildern oder Computertomographien zu finden. Da ein großer Teil dieser Knötchen gutartig ist, hängt das Management der weiteren Auswertung von den Risikofaktoren des Patienten und dem klinischen Verdacht auf Krebs ab. Für Patienten mit einem sehr hohen Verdacht auf Krebs wird häufig eine chirurgische Resektion empfohlen. Bei Patienten mit mittlerem oder niedrigem Krebsverdacht oder Patienten mit hohem Operationsrisiko aufgrund von Komorbiditäten sollten weniger invasive Ansätze bevorzugt werden. Die flexible Bronchoskopie wird häufig für die Entnahme von zentralen Läsionen eingesetzt. Aber die diagnostische Ausbeute für Läsionen < 2cm, die sich im äußeren Drittel der Lunge befinden, ist besonders gering. Eine weitere Option für diese Läsionen ist die CT-gesteuerte transthorakale Nadelaspiration. Allerdings zeigte die Literatur, dass dieses Verfahren mit einem hohen Risiko für Pneumothorax assoziiert ist. Daher sind alternative diagnostische Ansätze notwendig. Die elektromagnetische Navigations-Bronchoskopie (ENB) ist eine dieser Techniken und ihre Anwendung hat in den letzten zehn Jahren zugenommen. Es wurde entwickelt, um die Defizite der konventionellen Bronchoskopie in der Peripherie der Lunge zu überwinden. Generell ist die ENB eine wesentlich zeitaufwändigere Methode als die konventionelle Bronchoskopie, einschließlich der präprozeduralen Planung und Simulation sowie des Eingriffs selbst. Jüngste Literatur berichtete über niedrige Nebenwirkungsraten. Dennoch ist die diagnostische Ausbeute sehr variabel. Munoz-Largacha et al fasste in ihrer Überprüfung von 2017 eine diagnostische Ausbeute zwischen 59% und 94% mit einem Durchschnitt von 72%. Deshalb wird die Notwendigkeit hervorgehoben, systematische Auswahlkriterien und standardisierte Protokolle für den Einsatz von ENB zu definieren.

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