Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist es, die autoreaktiven IgE-Antikörper (Immunglobulin E) besser zu charakterisieren, einen Zusammenhang mit der Krankheitsaktivität sowie Dauer der Erkrankung und der pathologischen Relevanz zu untersuchen, um mögliche kurative Behandlungsansätze zu entwickeln.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Die autoreaktiven IgE sollen hinsichtlich ihrer Antigenerkennung besser charakterisiert werden, sowie die unterschiedlichen Zellaktivierungsmustern (Zytokinergität), im Vergleich zu exo-allergenem IgE, ermittelt werden. Es werden einmalig an einem Tag Blutproben entnommen, körperliche Untersuchungen vorgenommen und begleitend Fragebögen zur Krankheit ausgefüllt.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 90
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charite-Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie und Allergologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Probanden oder Patienten, die an einer der folgenden Erkrankungen erkrankt sind:
  • Chronische Urtikaria
  • Allergiker (allergische Rhinokonjunktivitis, allergisches Asthma)
  • Weiterhin:
  • Volljährig
  • Diagnosezeitpunkt der Erkrankung > 3 Monate
  • Bei Frauen im gebärfähigen Alter: negativer Schwangerschaftstest
  • Die Patienten können zusätzliche Begleiterkrankungen haben, aber nur eine dominante Hauterkrankung
  • Keine Teilnahme an anderen klinischen Studien 4 Wochen zuvor

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien:
  • Gleichzeitige/fortlaufende Behandlung mit Immunsuppressiva (z.B. Cyclosporin, Methotrexat, Dapson oder andere) innerhalb von 4 Wochen oder 5 Halbwertszeiten vor Studienbeginn, je nachdem, was länger ist
  • Gleichzeitige/fortlaufende Behandlung mit Omalizumab, Dupilumab oder anderem „Biologics“ innerhalb von 3 Monaten vor Studienbeginn
  • Stillende oder schwangere Frauen
  • Teilnahme an einer anderen Studie mit einem Prüfmedikament; Teilnahme vor weniger als 4 Wochen oder 5 Halbwertszeiten des Prüfmedikaments, je nachdem, was länger ist
  • Personen, bei denen Bedenken hinsichtlich der Einhaltung des Studienverfahrens bestehen
  • Jede Krankheit, die nach Ansicht des Prüfers die Teilnahme an der Studie beeinträchtigen oder die Person einem Risiko aussetzen würde
  • Personen, die offiziell oder legal in einer öffentlichen Einrichtung festgehalten werden
  • Einnahme von Leukotrien-Antagonisten innerhalb von 7 Tagen vor Studienbeginn
  • Vorgeschichte von Drogenmissbrauch (Drogen oder Alkohol) oder anderen Faktoren (z.B. schwere psychiatrische Erkrankungen), die die Fähigkeit der Versuchspersonen zur Studienteilnahme einschränken könnten

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Berlin

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Berlin via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Gegenstand der Studie: Untersuchung der Zytokinergität und des Glykosilierungsmusters von IgE bei chronischer Urtikaria Problemstellung: Im Zentrum der Pathophysiologie der chronischen Urtikaria (CU) steht IgE, was auch dadurch gekennzeichnet ist, dass Patienten in der Mehrzahl der Fälle durch eine Behandlung mit anti-IgE (Omalizumab) zu einer kompletten Beschwerdefreiheit gebracht werden können. Diese Therapie hemmt aber nur die Beschwerden, die bei Absetzen des Medikaments wieder zurückkehren. Es ist bei der CU nicht genau bekannt, wogegen das IgE bei den Patienten gerichtet ist. Klassische Allergene sind jedoch nicht für die Beschwerden der Patienten verantwortlich. In letzter Zeit wurden jedoch IgE gegen Autoantigene (TPO, IL-24, etc.) in CU Patienten entdeckt. Haupthypothese: Autoreaktives IgE unterscheidet sich von exo-allergischem IgE hinsichtlich der erkannten Allergene/Antigene, aber auch durch Strukturunterschiede des IgE-Moleküls, wie Splicingvarianten, Glykosilierungsunterschiede. Sekundärhypothese: Autoreaktives IgE führt zu unterschiedlichen Zellaktivierungsmustern (Zytokinergität), im Vergleich zu exo-allergenem IgE. Diese Hypothesen werden wie folgt untersucht: a) einmalige Blutentnahme (max. 100ml): Es wird IgE aus dem Serum der Patienten aufgereinigt. Dieses IgE wird auf seine Antigenerkennung hin untersucht. Desweiteren die Zuckerketten und Proteinstruktur mittels Gylkoproteomics untersucht und die Aktivierbarkeit von Zellen (Mastzellen, Basophile) durch das unterschiedliche IgE (ohne Antigene für Zytokinergidität; mit Antigene für Degranulation) zu untersuchen b) Klinische Datenerhebung: Darüber hinaus erfolgt die Beurteilung der Krankheitsaktivität und Dauer durch verschiedene Fragebögen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: