Beschreibung der Studie

Krankheitsbild: Nach Einsetzen einer Knie-Endoprothese kann es zu Komplikationen kommen, die die Funktion der Prothese negativ beeinflussen. Es ist bekannt und in der Literatur schon häufig beschrieben worden, dass etwa 20 Prozent der Patienten nach Kniegelenkersatz mit dem Ergebnis unzufrieden sind. Die Aktivitäten des täglichen Lebens sind dann erheblich eingeschränkt. Fahrradfahren und normales Treppensteigen sind dann außerdem nicht mehr möglich. Eine wichtige Ursache für eine solche Situation ist die Entwicklung einer Arthrofibrose, die meist sofort nach der Operation oder in seltenen Fällen auch später mit einer Häufigkeit von 1-13% auftreten kann. Ziel der Studie: Es soll geklärt werden, welche ob psychologische Faktoren bei Patienten mit Arthrofibrose bedeutsam sind. Aus diesen Erkenntnissen erhoffen wir uns Fortschritte im Verständnis und in der Behandlung der Arthrofibrose. Die Emotions- und Stressverarbeitung sind psychische Funktionen, die auch gegebenenfalls einer Behandlung zugänglich sind. Außerdem könnten Ärzte vorhandene Persönlichkeitsmerkmale berücksichtigen und damit die Qualität der Behandlung erhöhen.

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Studiendetails

Studienziel Der T-Wert aus dem Emotional Processing Scale-Gesamtscore für die Arthrofibrose-Patienten ist signifikant unterschiedlich zu den T-Werten der aus den Manuals entnommen Eichstichprobe (Normalbevölkerung).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Praxis für orthopädische Beratung und Begutachtung Badehaus I

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Volljährigkeit und Alter kleiner als 70 Jahre.
  • Arthrofibrose nach Knie-TEP.
  • Volle Geschäftsfähigkeit.
  • Aufklärung und Einwilligung.

Ausschlusskriterien

  • Minderjährigkeit.
  • Alter 70 Jahre und älter.
  • Keine Deutschkenntnisse auf Muttersprachenniveau.
  • Keine volle Geschäftsfähigkeit.
  • Stillende Frauen.
  • Gleichzeitige oder vor kurzem erfolgte Teilnahme an einem anderen Forschungsprojekt.

Adressen und Kontakt

Praxis, Bad Oeynhausen

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Häufig gestellte Fragen

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Die Arthrofibrose (AF) nach Implantation einer Knie-Endoprothese ist eine schwerwiegende Komplikation und mitverantwortlich für die hohe Unzufriedenheitsrate von etwa 20% nach diesem Eingriff. Die betroffenen Patienten sind in den Aktivitäten des täglichen Lebens stark eingeschränkt. Mechanischer und emotionaler Stress sind wichtige Faktoren in diesem pathologischen Geschehen. In einer Studie von Garbett et al (2017) konnte bei depressiven Patienten eine Veränderung der Stoffwechselreaktionen und des Apoptoseverhaltens von dermalen Fibroblasten auf metabolischen Stress im Vergleich zur Kontrollgruppe nachgewiesen werden. Die klinische Erfahrung zeigt, dass häufig Patienten in einer emotionalen Belastungssituation betroffen sind. Außerdem gibt es in der klinischen Praxis Patienten, die die Arthrofibrose nach einem Bagatelltrauma entwickelt haben. In dem zellulären, zytokin-basierten Pathogenesemodell nach Faust und Traut werden emotionale Faktoren als mitursächlich bei der Entstehung der Arthrofibrose angesehen. Die Studie soll in erster Linie einen Beitrag leisten, das Krankheitsbild der Arthrofibrose besser zu verstehen. Dies eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten, die bei dieser Patientengruppe erfolgreich sein könnten.

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