Beschreibung der Studie

Zur Therapie des krankhaften Übergewichts wird bei Versagen diätischer Maßnahmen eine operative Therapie empfohlen. Hierbei wird Anlage eines sogenannten Magenbypass häufig empfohlen. Für den Magenbypass wird u.a. der Magen unterhalb des Mageneinganges durchtrennt. Dieser vom restlichen Magen abgetrennte Magenanteil hat ein Volumen von 15 – 40 ml und wird als Pouch bezeichnet. Der vom Pouch getrennte Restmagen verbleibt im Körper. Der erste Abschnitt des Dünndarmes wird nach 50 – 100 cm durchtrennt. Der abführende Dünndarm (alimentärer Schenkel) wird mit dem Magenpouch verbunden. Hier wird mittels Stapler eine 30 mm bzw. 45 mm weite Anastomose (Neu geschaffene Magen-Darm-Verbindung) „angelegt“. Bislang ist wissenschaftlich nicht geklärt, ob die Breite der sogenannten Anastomose einen Einfluss auf die Gewichtsabnahme nach der Operation hat. Dieser Frage wollen wir nachgehen, indem wir in der Rückschau den Gewichtsverlust von Patienten, die eine 30mm weite Anastomose erhielten, vergleichen mit denen, die eine 45 mm weite Anastomose erhalten haben.

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Studiendetails

Studienziel Gewichtsverlust 36 Monate nach der laparoskopischen Magenbypass-Anlage
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die (bei leitliniengerechter Indikation) eine laparoskopische Magenbypass-Anlage erhalten haben
  • Alter ≥ 18 Jahre
  • Unterzeichnete Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

  • Patienten unter 18 Jahren

Adressen und Kontakt

Helios Klinikum Berlin-Buch, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Versuchsziel In der aktuellen Leitlinie wird eine exakte Anastomosenweite der Gastro-Jejunostomie aufgrund fehlender Daten in der Literatur nicht angegeben. Häufig wird die Anastomose zwischen 15 und 45 mm weit angelegt. In einer retrospektiven Untersuchung (n=128) von Ramos et al. (2017) konnte gezeigt werden, dass die Magenbypass-Anlage mit einer 15mm weiten Gastro-Jejunostomie mit einem signifikant höheren postoperativen Gewichtsverlust einherging als die Magenbypass-Anlage mit einer 45 mm weiten Gastro-Jejunostomie [1,2]. In unserer Klinik wurden in den vergangenen Jahren entsprechend der Expertise des jeweiligen Operateurs die Gastro-Jejunostomie 30 mm oder 45 mm weit angelegt. Hypothese: Im Rahmen der regelhaften Nachuntersuchungen ist uns in der stichprobenartigen Analyse ein verbesserter Gewichtsverlust bei einer Anastomosenweite von 30 mm im Vergleich zu 45 mm aufgefallen. Wir postulieren daher, dass eine 30 mm weite Gastro-Jejunostomie das postoperative Ergebnis nach Magenbypass-Anlage verbessert. Studiendesign und Studiendurchführung Die Studie wird als unizentrische retrospektive Non-AMG/Non-MPG Studie mit zwei Patientenarmen geplant. Patienten, die im Zeitraum 01.01.2013-01.01.2016 leitliniengerecht wegen eines BMI > 40 bzw. >35 (siehe Auszug Leitlinie) einen Magenbypass in laparoskopischer Technik erhalten haben, werden betrachtet. Arm 1: Patienten erhielten eine 30mm weite Gastro-Jejunostomie Arm 2: Patienten erhielten eine 45mm weite Gastro-Jejunostomie 1 (DGAV), D.G.f.A.-u.V.e.V., S3-Leitlinie: Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen. 2018. Version 2.3 (Februar 2018) AWMF-Register Nr. 088-001. 2.Ramos, A.C., et al., The Role of Gastrojejunostomy Size on Gastric Bypass Weight Loss. Obes Surg, 2017. 27(9): p. 2317-2323.

Quelle

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