Beschreibung der Studie

In der Forschung zu Linksherzunterstützungssystemen (LVAD) wurde sich in der Vergangenheit vor allem damit beschäftigt, wie die Geräte lange komplikationsfrei funktionieren können. Diesbezüglich wurden erhebliche Fortschritte erzielt und immer mehr Menschen leben über zunehmend längere Zeiträume mit einem LVAD. Umso wichtiger ist es nun, Patient*innen eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Bisher ist dazu jedoch nur wenig bekannt. Wir werden im Rahmen dieser Studie Einzelinterviews mit LVAD-Patient*innen durchführen, und sie dahingehend befragen, welche Belastungen sie durch die LVAD-Therapie erfahren, wie sie diese bewältigen und was ihnen dabei geholfen hat.

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Studiendetails

Studienziel Das Ziel ist die Exploration von psychischen Belastungen und deren Bewältigung infolge einer LVAD-Implantation. Zu diesem Zweck werden qualitative Interviews anhand eines Interviewleitfadens durchgeführt.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Carl von Ossietzky Universität OldenburgFakultät VI - Medizin und GesundheitswissenschaftenDepartment für VersorgungsforschungNachwuchsgruppe Rehaforschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient*in wurde ein LVAD implantiert.
  • Das Therapieziel ist „Destination Therapy“.

Ausschlusskriterien

  • Patient*in spricht nicht fließend Deutsch.
  • Patient*in ist jünger als 18 Jahre.

Adressen und Kontakt

Klinikum Oldenburg, Oldenburg

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Häufig gestellte Fragen

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Aufgrund des technischen Fortschritts sowie der beständigen Knappheit an Spenderherzen haben sich Linksherzunterstützungssysteme (LVAD) für die Therapie von Patient*innen mit terminaler Herzinsuffizienz etabliert. Entsprechend wird eine zunehmend größere Patientenzahl über länger werdende Zeiträume mit einem LVAD versorgt. Die Forschung zu LVADs fokussierte bislang vor allem klinische Fragestellungen und über psychosoziale Aspekte im Leben mit einem LVAD ist nur wenig bekannt. Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts besteht in der Exploration psychischer Belastungen und deren Bewältigung bei LVAD-Patient*innen, die mit dem Therapieziel Destination Therapy (DT) behandelt werden und somit voraussichtlich ihr restliches Leben auf ein LVAD angewiesen sind. Dazu wird ein qualitatives Vorgehen verfolgt, in dessen Rahmen Interviews mit ca. 20 DT-Patient*innen des Klinikums Oldenburg zu Belastungen und Bewältigungsstrategien geführt werden. Eine Teilstichprobe der Patient*innen, bei denen das LVAD zu diesem Erhebungszeitpunkt vor ca. einem Monat implantiert wurde, soll zudem an zwei bis drei weiteren Erhebungszeitpunkten befragt werden, die sich über ein Jahr verteilen. In die Vorbereitung der Datenerhebung werden LVAD-Patient*innen sowie Behandler*innen einbezogen. Als Ergebnis der Arbeit wird aus eine grounded theory zu Belastungen und Bewältigungsmustern bei LVAD-Patient*innen entwickelt. Außerdem werden Coping-Strategien sowie hinderliche oder fördernde Faktoren in diesem Zusammenhang identifiziert und auf Basis des transaktionalen Stressmodells von Folkman und Lazarus konzeptualisiert. Diese Resultate liefern ein tiefergehendes Verständnis zur Lebensqualität von DT-Patient*innen und ermöglichen damit eine kritische Bewertung der aktuellen Versorgungssituation von DT-Patient*innen hinsichtlich psychosozialer Aspekte. Außerdem zeigen sie Anknüpfungspunkte zur Optimierung der Versorgung von LVAD-Patient*innen auf und können als Basis für weiterführende Forschungsarbeiten dienen.

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