Beschreibung der Studie

Bedingt durch die demographische Entwicklung einer alternden Bevölkerung nimmt die Anzahl an Beckenfrakturen bei alten Menschen zu. Die Entscheidungsalgorithmen und die Therapie sind häufig eine Herausforderung für den behandelnden Arzt. Unklar ist anhand der aktuellen Studienlage, wie man am besten eine Beckenfraktur beim alten Menschen diagnostizieren kann. Ziel unserer retrospektiven Multicenter-Studie mit 67 eingeschlossenen Patienten ist es daher, die Reihenfolge der durchgeführten Diagnostik bei den alten Patienten mit Verdacht auf eine Beckenfraktur zu analysieren und hieraus einen Workflow abzuleiten.

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Studiendetails

Studienziel Ziel unserer retrospektiven Multicenter-Studie mit 67 eingeschlossenen Patienten ist es, die Reihenfolge der durchgeführten Diagnostik bei Patienten mit Verdacht auf FFP zu analysieren und hieraus einen Workflow abzuleiten.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 67
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen wurden 67 Patienten der Jahre 2010 bis 2017, die bei nicht erinnerlichem oder inadäquatem Trauma und resultierender FFP behandelt wurden und sowohl eine MRT- als auch CT-Untersuchung mit einem maximalen zeitlichen Abstand von 4 Wochen erhalten haben

Ausschlusskriterien

  • Patienten ohne MRT oder CT des Beckens, Pat mit MRT > 4 Wochen nach CT

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Osteoporosefraktur-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Bedingt durch die demographische Entwicklung einer alternden Bevölkerung nimmt die Anzahl an Beckenfrakturen bei alten Menschen zu. Durch verbesserte diagnostische Möglichkeiten werden bei den Patienten ohne adäquates oder erinnerliches Trauma sogenannte Insuffizienzfrakturen des Beckenrings (Fragility Fractures of the Pelvis, FFP) diagnostiziert. Die Entscheidungsalgorithmen und die Therapie sind häufig eine Herausforderung für den behandelnden Arzt. Unklar ist anhand der aktuellen Studienlage, welcher diagnostische Workflow bei Verdacht auf eine Insuffizienzfraktur des Beckens zu empfehlen ist. Ziel unserer retrospektiven Multicenter-Studie mit 67 eingeschlossenen Patienten ist es daher, die Reihenfolge der durchgeführten Diagnostik bei Patienten mit Verdacht auf FFP zu analysieren und hieraus einen Workflow abzuleiten. Hauptzielgröße ist es zum Einen festzustellen, ob die zusätzliche MRT-Untersuchung zu einer Änderung der CT-basierten FFP-Klassifikation nach Rommens führt und zum Anderen, ob die zusätzliche MRT-Untersuchung eine Modifikation der Therapie (konservativ vs. operativ, bzw. Änderung des operativen Verfahrens) nach sich zieht. Als Nebenzielgröße wurden die Hounsfield-Einheiten in LWK 5 als Indikator einer verminderten Knochendichte erfasst.

Quelle

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