Beschreibung der Studie

In dem Projekt MobIPaR (Mobilisation Intensiv-Pflegebedürftiger durch adaptive Robotik), welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, geht es um die Weiterentwicklung eines Mobilisationsgerätes (das Therapiegerät VEMO), welches den Patienten in eine aufrechte Position bringt und gleichzeitig dessen Beine bewegt. An diesem Prozess sind folgende Partner beteiligt: Die Herstellerfirma ReactiveRobotics, die Technische Universität München, die evangelische Hochschule Ludwigsburg und die Hochschule Rosenheim und schließlich wir, die Schön Klinik Bad Aibling, welcher als klinischer Partner u.a. die Gerätetestungen im klinischen Alltag am Patienten durchführt. • Wir möchten mit dieser Studie die Anwendbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Nutzerzufriedenheit des neuen Therapiegerätes VEMO untersuchen, denn entscheidend für die erfolgreiche Einführung des VEMO in den klinischen Alltag ist u.a. die Akzeptanz der damit handelnden Personen, also die der Therapeuten und Pflegekräfte. • Zusätzlich möchten wir aber auch Informationen darüber erhalten, wie Patienten die Therapie erfahren und das neue Gerät wahrnehmen. Wichtig sind uns Reaktionen auf emotionaler und wahrnehmungsbezogener Ebene, also z.B. wie Sie sich während der Therapie gefühlt haben. Diese Informationen sind ebenfalls von Bedeutung, damit das Gerät erfolgreich etabliert werden kann. • Außerdem möchten wir Daten gewinnen, um die Bewegung des Gerätes im weiteren Verlauf der Entwicklung zu optimieren und an die individuellen Bedürfnisse von Patienten anzupassen.

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Studiendetails

Studienziel Untersuchung der sicheren Anwendbarkeit der Therapie mit dem VEMO und der Benutzerfreundlichkeit (Arbeitsbelastung und Usability) bei allen beteiligten Personen (Patienten, Therapeuten, Pflegekräfte). Etablierung eines optimierten Nutzungsprotokolls.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 36
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Phase B und C Patienten
  • Barthel-Index <=35 ~ (schwere und sehr
  • schwere motor. Funktionseinschränkung)
  • Nicht gehfähige Patienten (FAC2 < 2)
  • Alter: >18 Jahre
  • Gewicht: > 45kg, <135kg
  • Körpergröße: >1,50m, < 1,95m
  • Diagnosen: SHT, Schlaganfall (ICB oder ischämisch) oder hypoxischem Hirnschaden, CIP/CIM, GBS, Querschnitt
  • Intensive Überwachungspflichtigkeit
  • DOC (n=6)
  • MCS = minimally conscious state oder RW: reaktionslose Wachheit, Klassifizierung anhand der CRS-r Skala (nach (Giacino et al., 2004)
  • Non-DOC (n=6)
  • Patienten ohne DOC Symptomatik (Klassifizierung ebenfalls anhand der CRS-r – Skala)
  • Orientierung zur Person und Situation
  • Deutschsprachig

Ausschlusskriterien

  • Patienten auf Intensivstation
  • Beatmung
  • Schwere Kontrakturen, schwere Spastizität (MAS1 > 3)
  • Myokardinfarkt < 4 Wochen vor
  • Studienbeginn,
  • Herzschrittmacher
  • starke Osteoporose
  • Dekubiti oder instabile Frakturen an therapierelevanten Bereichen

Adressen und Kontakt

Schön Klinik Bad Aibling Harthausen, Bad Aibling

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Häufig gestellte Fragen

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Längere Bettlägerigkeit und Immobilisation, z.B. in der (Neuro-) Rehabilitation, gehen mit vielfältigen und schwerwiegenden Konsequenzen einher und beeinträchtigen u.a. das Herz-Kreislauf-System, die Muskulatur und das Gehirn. Die Anwendung einer frühen Mobilisation bei intensiv-pflegebedürftigen Patienten wirkt sich vorteilhaft auf die Bewusstseinslage, die motorischen und kognitiven Leistungen aus und kann sicher durchgeführt werden. Zur Umsetzung der Mobilisation können apparative Geräte zum Einsatz kommen. Der negative Aspekt hierbei ist jedoch oftmals der notwendige Transfer auf das Therapiegerät, welcher mit einem erhöhten Zeit- und Ressourcenbedarf verbunden ist – Ressourcen, welche auf pflegeintensiven Stationen knapp bemessen sind. Das neu entwickelte Gerät VEMO begegnet dieser Problematik, indem das Gerät direkt an das Patientenbett angedockt wird und sodann eine Vertikalisierung bereits im Bett, als eine Art Stehtisch, mit gangähnlicher Beinbewegung ermöglicht. Ziel dieses Studienvorhabens ist die Untersuchung der Anwendbarkeit dieses neuen zertifizierten Medizingerätes bei intensiv-pflegebedürftigen Patienten in der Neurorehabilitation und die Untersuchung der Benutzerfreundlichkeit. Basis hierfür ist eine explorative Kohortenstudie im Sinne einer Pilot- und Feasibilitystudie, in welcher jeder der zwölf Patienten (je sechs mit und ohne Bewusstseinsstörung) eine sechsmalige Therapie im VEMO erhält. Drei der Therapieeinheiten werden dabei durch einen Physiotherapeuten und die anderen drei Einheiten unterstützt durch eine Pflegekraft durchgeführt. Die Bewertung der klinischen Anwendbarkeit und der Benutzerfreundlichkeit erfolgt mittels standardisierter Fragebögen, leitfadengestützter Patienteninterviews und Gruppendiskussionen mit Gesundheitsfachpersonen. Durch eine positive Demonstration der Geräteanwendung des VEMO wird der Grundstein für eine einfache und ressourcenarme Mobilisierung von schwerstbetroffenen Patienten gelegt, welche essentiell für deren Genesungsprozess ist. Da das Gerät VEMO innerhalb des BMBF-geförderten Projektes weiterentwickelt und optimiert werden soll, dient das aktuelle Studienvorhaben in seiner ersten Phase auch der Informationsgewinnung im klinischen Alltag für mögliche und notwendige technische Adaptionen.

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