Beschreibung der Studie

Häufig haben Patienten mit einer Krebserkrankung zusätzlich Begleiterkrankungen, wie z.B. Bluthochdruck oder Diabetes, die unabhängig und schon vor der Tumorerkrankung aufgetreten sind. Zur Behandlung der Begleiterkrankungen werden oft Medikamente eingenommen. Die Einnahme dieser Medikamente kann einen Einfluss auf den Verlauf einer Tumorerkrankung haben. Für einige Krebserkrankungen sind bereits Medikamente bekannt, die einen positiven oder negativen Effekt auf den Tumor haben. Beim Harnblasenkarzinom ist dies bisher wenig erforscht. Im Rahmen dieser Studie möchten wir herausfinden, ob und welche Medikamente das Risiko für einen Rückfall verringern oder erhöhen können und ob sie ein Fortschreiten der Erkrankung beeinflussen können.

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Studiendetails

Studienziel Tumorspezifisches Überleben und Progressionsfreies Überleben, erhoben im Follow-Up alle 3 Monate durch Gespräch mit Patient oder Angehörigen, speziell für tumorspezifisches Überleben bei Bedarf Daten aus Arztbrief der urologischen Routine-Nachsorge (telefonisch kommuniziert durch Patient)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Klinikum der Universität München

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Erstdiagnose Urothelkarzinom der Harnblase und Patienten mit geplanter radikaler Zystektomie;
  • einwilligungsfähig, auskunftsfähig bezüglich Medikamenteneinnahme

Ausschlusskriterien

  • Vorliegen einer Metastasierung zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses.

Adressen und Kontakt

Klinikum der Universität München LMU, München

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Das Harnblasenkarzinom ist eine onkologische Erkrankung mit hoher Rezidivrate und hoher Mortalität. Verschiedene Risikofaktoren für die Entwicklung und das Fortschreiten sind bekannt. In retrospektiven Studien wurde auch ein Zusammenhang mit der Medikation der Patienten festgestellt. Prospektive Studien zum Einfluss der nicht-onkologischen medikamentösen Therapie eines Patienten auf Tumorprogression und Mortalität liegen bisher nicht vor. Wir planen eine prospektive, monozentrische, nicht interventionelle Beobachtungsstudie an der Klinik für Urologie. Eingeschlossen sind alle erwachsenen, einwilligungsfähigen Patienten mit einer Erstdiagnose eines nicht-muskelinvasiven Urothelkarzinoms oder einer geplanten radikalen Zystektomie (RC), die Auskunft über ihre Medikamente geben können. Die Datenerhebung erfolgt für jeden Patienten über einen Zeitraum von 36 Monaten. Eine detaillierte Anamnese wird am ersten Tag des stationären Aufenthalts erfasst. Alle drei Monate erfolgt ein Follow-Up über Medikationsänderungen und den Verlauf der Tumorerkrankung. Desweiteren soll eine retrospektive Auswertung erfolgen. Für Patienten, bei denen eine radikale Zystektomie zwischen 2004 und 2018 an der Klinik für Urologie durchgeführt wurde, wird retrospektiv die Medikation und der onkologische Verlauf aus den archivierten Patientenakten erfasst und auf einen Zusammenhang zwischen Medikation und Überleben untersucht.

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