Beschreibung der Studie

Diese Studie untersucht, ob Patienten mit einer neurologisch bedingten Sprechstörung (Dysarthrie) von einer sprachtherapeutischen Gruppentherapie profitieren. Es soll herausgefunden werden, ob es zu Verbesserungen in der Sprechweise und in der kommunikativen Teilhabe kommt. Dazu werden zwei verschiedene Gruppenkonzepte getestet. Das zu untersuchende Gruppentherapiekonzept thematisiert in jeder Sitzung die Optimierung der Verständlichkeit, Aspekte der kommunikativen Teilhabe, die Vermittlung störungsrelevanten Wissens sowie die praktische Anwendung kommunikativer Strategien in einem Sprechspiel, oder einer Diskussion unter therapeutischer Anleitung. Das andere Gruppentherapiekonzept stellt eine Placebobehandlung mit therapeutisch geleiteter Konversation, allerdings ohne spezifischen Bezug zur Sprechstörung dar. Vor und nach der Gruppentherapie werden alle Teilnehmer befragt, inwieweit die Sprechstörung für sie ein Handicap für die Kommunikation im Alltag darstellt. Außerdem erfolgt vor und nach der Behandlung eine fachliche Diagnostik, um zu untersuchen, ob die Teilnahme an einer spezifisch am Störungsbild ausgerichteter Gruppentherapie eine Verbesserung der Sprechweise aus professioneller Sicht bewirkt.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt: Therapieinduzierte gemittelte Verbesserung der kommunikativen Teilhabe aus Betroffenensicht im CPIB-Fragebogen prae- und post interventionell.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 56
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Abt. Sprachtherapie Waldklinik Jesteburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschluss:
  • eingeschränkte Verständlichkeit der Spontansprache, gemessen mit der National Institute for the Deaf (NTID) Skala (Samar & Metz 1998) von einem Rang < 5.
  • Vorliegen einer Dysarthie nicht progredienter Äiologe, befundet mit dem BoDys, Profilhöhe < 59 in der Vollversion
  • CPIB Fragebogen Gesamtpunkte < 30

Ausschlusskriterien

  • Ausschluss:
  • Aphasie, Sprechapraxie, Demenz, sonstige die Kommunikation betreffende Einschränkungen, sehr geringe Deutschkenntnisse
  • multiresistenter Keim, der Isolierung des Patienten erfordert

Adressen und Kontakt

Waldklinik Jesteburg, Kleckerwaldweg 145, 21266 Jesteburg

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Häufig gestellte Fragen

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Diese randomisiert placebo-kontrollierte Studie untersucht, ob Patienten mit einer neurologisch bedingten Dysarthrie nicht-progredienter Ätiologie von einer spezifisch am Störungsbild ausgerichteter kommunikativ orientierten sprachtherapeutischen Dysarthrie-Gruppentherapie (DGT) profitieren, d.h. ob es zu Verbesserungen in der Sprechweise und in der kommunikativen Teilhabe kommt. 56 Patienten werden zu gleichen Teilen zwei Studienarmen randomisiert zugeteilt mittels BIAS-online Zufallsgenerator (Version 11.10, epsilon Verlag 2019). Beide Studienarme stellen eine Gruppentherapie über 12 Einheiten à 45 Minuten über 3 Wochen dar. Die am Störungsbild ausgerichtete Interventionsgruppe (DGT) fokussiert in jeder Sitzung die Optimierung der Verständlichkeit, wichtige Aspekte der kommunikativen Teilhabe, die Vermittlung störungsrelevanten Wissens sowie die praktische Anwendung kommunikativer Strategien in einem Sprechspiel oder einer Diskussion unter therapeutischer Supervision. Die placebo-kontrollierte Therapie erfolgt in der unspezifischen Kontrollgruppe (KG), in der therapeutisch geleitete Konversation, allerdings ohne Bezug zum Störungsbild stattfindet. Für die primäre statistische Analyse wird die 10 Items umfassende Kurzversion des Communication Participation Item Bank (CPIB) Fragebogen zur Selbsteinschätzung der kommunikativen Teilhabe (Baylor et al. 2013) als Prae- und Post-Assessment verwendet. Ebenso wird prae- und post-interventionell eine professionelle Befundung der Dysarthrie mittels der Bogenhausener Dysarthrieskalen (BoDyS) (Ziegler et al. 2018) durchgeführt. Die Ergebnisse werden im intention-to-treat design statistisch ausgewertet und bei einem Signifikanzniveau von p < 0,05 wird ein ursächlicher therapeutischer Effekt der DGT auf die Zielgrößen angenommen.

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