Beschreibung der Studie

In der Versorgung von Frühgeborenen hat sich in den letzten Jahren vieles weiterentwickelt mit dem Ziel die Lebensqualität der zu früh geborenen Kinder zu verbessern und Spätfolgen vorzubeugen. Nicht nur allein die medizinisch bestmögliche Versorgung, sondern besonders auch die Berücksichtigung von stress- und angstauslösenden Einflussfaktoren sowie von kindlichen und elterlichen Bedürfnissen nach Nähe sind wichtige Bestandteile der Therapie geworden. Wir wissen, dass dies nicht nur wichtig ist für das Wohlbefinden des Kindes, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Genesung und die gesunde Entwicklung des Kindes hat. Mit der räumlichen Erweiterung der Früh- und Neugeborenen Intensivstation, in der eine gemeinsame Unterbringung von Eltern und (auch schwer krankem) Kind möglich ist, hat das Universitätsklinikum in Tübingen die Chance die Wirksamkeit des Konzepts einer individuellen, familienintegrierenden, entwicklungsfördernden Versorgung Frühgeborener zu überprüfen.

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Studiendetails

Studienziel Rate an voll gestillten Kindern bei Entlassung (Kinder) Prävalenz / Intensität an subjektiver Belastung der Eltern 3-4 Monate nach Entlassung (Eltern)
Status Teilnahme möglich
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinik für Kinder und Jugendmedizin, Abteilung Neonatologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Höchstalter: 31+6 Schwangerschaftswochen (bei Studieneinschluss)
  • Weitere:
  • Frühgeburt (< 32+0/7 Schwangerschaftswochen)
  • Aufnahme des Kindes innerhalb der ersten Lebenswoche
  • Verständigung mit den Eltern auf Deutsch/ Englisch (für die Teilnahme an der Elternbefragung ist Deutsch Voraussetzung)
  • Zusätzliche Einschlusskriterien für den Arm 1 - Neo4:
  • Betreuung des Kindes über mindestens 3 Wochen auf der Station Neo 4
  • Anwesenheit der Eltern mindestens 6 h am Tag und mindestens 50% der Nächte (Durchschnitt während des Gesamtaufenthaltes auf der Station Neo 4)

Ausschlusskriterien

  • Frühgeborene bei denen vorgeburtlich oder innerhalb der ersten Lebenstage bekannt ist, dass sie palliativ behandelt werden müssen
  • Frühgeborene mit angeborenen Fehlbildungen
  • Patienten, die primär chirurgischer Therapie bedürfen
  • Sprachbarrieren oder Nichtlesefähigkeit der Eltern
  • Frühgeborene mit ECMO-Bedarf

Adressen und Kontakt

Universitätklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist die Evaluation der Betreuung von zu früh geborenen Kindern und deren Familien nach dem Konzept der individuellen, familienintegrierenden, entwicklungsfördernden Versorgung auf der geplanten neuen Intensivstation für Frühgeborene mit gemeinsamer Unterbringung von Eltern und Kind direkt nach Geburt. Untersucht werden sollen die Auswirkungen eines solchen Versorgungskonzeptes auf die Morbidität des Kindes und das elterliche Erleben. Die Studie konzentriert sich dabei auf Effekte eines solchen Versorgungskonzeptes für sehr kleine Kinder (Gestationsalter <32 Schwangerschaftswochen), deren Eltern von Geburt bis Entlassung den Großteil der Zeit gemeinsam mit ihrem Kind im Krankenhaus verbringen. Darüber hinaus soll untersucht werden. ob und wie sich das etablierte Konzept der individuellen, familienintegrierenden, entwicklungsfördernden Versorgung auf die gesamte Abteilung auswirkt. Die Kontrollgruppe bilden Frühgeborenen und ihre Eltern, die jetzt bis zur Eröffnung der neuen Station/Etablierung des neuen Versorgungskonzeptes (in ungefähr 2 Jahren) in Tübingen versorgt werden. Neben routinemäßig dokumentierten Daten wird eine differenzierte Elternbefragung durch Anwendung standardisierter Fragebögen zu Angst, Stress, dem Erleben der elterlichen Rolle und zur Zufriedenheit mit der Versorgung durchgeführt.

Quelle

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