Beschreibung der Studie

Chronische körperliche Beschwerden sind vielfältig und können in Abhängigkeit davon, ob sie durch eine konkrete medizinische Krankheit erklärt oder unklaren Ursprungs sind, alle Körperteile betreffen. Etwa 10-15 Prozent der Allgemeinbevölkerung leiden unter einem solchen Krankheitsbild, wobei Frauen ca. doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Die Beschwerden können in jedem Altersbereich auftreten. Häufige Symptome sind Schmerzen im Rücken oder am ganzen Körper, chronische Kopf- oder Gesichtsschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall sowie Herzkreislaufprobleme z.B. Druckgefühl in der Brust, Atemnot und Schwindel. Bei der somatischen Belastungsstörung bestehen Körperbeschwerden seit mindestens 6 Monaten und gehen unter anderem mit Gesundheitssorgen (Gedanken an die Ernsthaftigkeit der Symptome) und einer übermäßigen Beschäftigung einher. In dieser Studie soll die Wirksamkeit eines Herzratenvariabilitäts-Biofeedbacks im Vergleich zum Autogenen Training über vier Sitzungen bei Personen mit chronischen Körperbeschwerden untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Beeinträchtigung durch Körperbeschweren (Screening für somatoforme Störungen (SOMS-7), Numerische Ratingskalen (NRS) zur Symptomschwere und Symptominterferenz und HRV-Messung mittels EKG (Biofeedback-Gerät Nexus-4) Die Erhebung erfolgt für die HRV und NRS zu jeder Sitzung, sowie für das SOMS-7 vor und nach der Intervention.
Status Teilnahme möglich
Studienphase 2
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bergische Universität Wuppertal
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Hauptdiagnose Somatische Belastungsstörung
  • zwischen 18 und 65 Jahre alt
  • im PHQ-15 einen Mindestwert von 5

Ausschlusskriterien

  • Tragen eines Herzschrittmachers
  • keine stabile Medikation
  • akute Herzerkrankung (z.B. Myokarditis)
  • Diabetes
  • Rheuma

Adressen und Kontakt

Bergische Universität Wuppertal, Wuppertal

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Häufig gestellte Fragen

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In dieser Studie soll die Wirksamkeit eines Herzratenvariabilitäts-Biofeedback-Trainings (HRV-BF) angelehnt an Lehrer et al. (2013) bei Personen mit einer somatischen Belastungsstörung (SBS) im Vergleich zum autogenen Training untersucht werden. Des Weiteren sollen Unterschiede in der HRV in Ruhe und unter Emotionsinduktion zwischen Personen mit somatischer Belastungsstörung und gesunden Personen verglichen werden. Bislang gibt es einige Studien, die die Wirksamkeit des HRV-BF bei verschiedenen Störungsbildern belegen wie z.B. bei koronarer Herzkrankheit oder Depressionen (Caldwell & Steffen, 2018; Nolan et al., 2005). Bislang besteht keine reine HRV-BF Studie zur somatischen Belastungsstörung. Des Weiteren belegen einige Studien, dass die HRV bei SBS herabgesetzt ist im Vergleich zu gesunden Personen. Die Intervention besteht aus 4 Sitzungen, entweder HRV-Biofeedback oder autogenes Training. Zudem enthält die Studie eine experimentelle Bedingung vor und nach dem Training, in der Emotionen induziert werden. Die Gruppenzuweisung erfolgt nach Überprüfung der Ein- und Ausschlusskriterien auf Basis einer Zufallsziehung (gemäß einer Blockrandomisierung). Erwartet werden eine größere Symptomverbesserung und eine größere Steigerung der HRV beim HRV-Biofeedback im Vergleich zum Autogenen Training.

Quelle

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