Beschreibung der Studie

In dieser Studie soll überprüft werden, ob ein tägliches, 10-minütiges, individuelles und standardisiertes muskuläres Kurztraining nach Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) im Vergleich zu Patienten ohne Behandlung (Kontrollgruppe ohne Kurztraining) zu einer Verbesserung der Muskelkraft und Alltagsmobilität führt.

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Studiendetails

Studienziel Verbesserung der Kraftleistungsfähigkeit zum Zeitpunkt der Krankenhausentlassung im Vergleich zu prä-interventionell erhobenen Werten
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 56
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Immanuel Klinikum Bernau, Herzzentrum Brandenburg, Hochschulklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene Patienten (Alter > 70 Jahre)
  • Elektive Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI)
  • Keine Kontraindikation für leichtes, körperliches Training
  • Fähigkeit den Umfang und die Bedeutung der Studie zu verstehen
  • schriftliche Einwilligung zur Teilnahme an der Studie

Ausschlusskriterien

  • Notfalleingriff
  • Patient (oder Bevollmächtigter) ist nicht in der Lage eine schriftliche Einverständniserklärung für die Studienteilnahme abzugeben
  • akuter Infekt
  • Erkrankungen, aufgrund derer körperlicher Aktivität kontraindiziert sind
  • post-interventionelle Einschränkungen /Komplikationen (ITS-Pflichtigkeit, Beatmungspflichtigkeit, Delir/Durchgangssyndrom)
  • behandelnder Arzt empfiehlt keine Studienteilnahme
  • Sobald ein Ausschlusskriterium erfüllt ist, wird der Patient nicht in die Studie eingeschlossen.

Adressen und Kontakt

Herzzentrum Brandenburg, Bernau

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Ein positiver Effekt von sportlicher Aktivität auf die körperliche Funktionsfähigkeit und gesundheitsbezogenen Lebensqualität nach TAVI ist belegt. Unklar ist, inwieweit bereits eine direkt postoperative exzentrische Aktivität diesen Daten, die zumeist aus kardiologischen Anschlussrehabilitationsprogrammen stammen, unterstützt oder Effekte ggf. verstärkt. Die strukturelle Anpassung der Muskulatur durch eine exzentrische Aktivierung wird vor allem in der Sport- und Physiotherapie bei orthopädischen Beschwerde Bildern eingesetzt. Exzentrische Muskelaktivierung führt darüber hinaus auch zu physiologischen und metabolischen Reaktionen. Sie zeichnen sich durch eine geringere kardiovaskuläre und metabolische Belastung im Vergleich zu konzentrischer Muskelaktivierung aus. Bei Gesunden und Leistungssportlern konnten ein geringerer Anstieg der Herzfrequenz und des Herzzeitvolumens nachgewiesen werden. Die Implementierung solcher Muskelaktvierung (Krafttraining) ist in der kardiologischen Rehabilitation bislang unzureichend integriert. Wir hypothetisieren, dass eine früh post-interventionell beginnende – exzentrische Aktivierung die Alltagsmobilität der Patienten zum Zeitpunkt der Krankenhaus-Entlassung verbessert und sich positiv auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität und den Gesundheitsstatus im Langzeitverlauf auswirkt. Primäres Studienziel ist eine Verbesserung der Kraftleistungsfähigkeit zum Zeitpunkt der Krankenhausentlassung im Vergleich zu prä-interventionell erhobenen Werten, im Vergleich zu frühfunktioneller Aktivität und zur Kontrollgruppe (Standard Care bzw. Standard Care und Gespräche zum Gesundheitszustand). Als Messinstrumente kommen der Performancetest zur Mobilitätsmessung sowie der Timed “Up & Go”-Test, der Chair-rising-Test und die Bestimmung der Standstabilität zur Anwendung. Es erfolgt eine fragebogengestützte Erhebung der Lebensqualität vor TAVI und zum Zeitpunkt 90 Tage nach TAVI. Alle Patienten der Studie (Kontroll- und Interventionsgruppen) werden entsprechend dem Stand der Regelversorgung behandelt.

Quelle

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