Beschreibung der Studie

Eine der wichtigsten intensivmedizinischen Maßnahmen ist die künstliche Beatmung. Die Entwöhnung von selbiger kann durch verschiedene Faktoren wie lange Beatmungsdauer und Vorerkrankungen erschwert sein. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob ein Versagen bei der Beatmungsentwöhnung durch indirektes Messen des Sauerstoffverbrauchs vorhersagbar ist. Hierbei werden bei beatmeten Patienten während der Entwöhnung Ultraschalluntersuchungen vom Zwerchfell und verschiedene Blutuntersuchungen gemacht und untersucht, ob die Untersuchungsergebnisse mit dem Erfolg der Beatmungsentwöhnung korreliert.

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Studiendetails

Studienziel Beatmungsstatus (Extubiert vs (re-)intubiert innerhalb von 96 Stunden nach Messung (Weaning-Erfolg vs Weaning-Versager)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Augsburg, Abteilung für Anästhesiologie und Operative INtensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit liegendem ZVK, bereit zur Extubation, mehr als 48 Stunden Beatmungszeit, keine Muskelrelaxantien 24 h vor Beginn; HB > 8g/dl, keine klinisch relevante Azidose, klinische Verbesserung der der Beatmung zugrundeliegenden Ursache, Temperatur < 38,5 °C, RASS -Score zw. +2 und -2, Noradrenalin < 0,2 µg/kgKG (Idealgewicht), SpO2 > 90% bzw. PaO2/FiO2> 150, PEEP < 10 cm H2O, Druckunterstützung < 10 cm H2O

Ausschlusskriterien

  • Neurochirurgische Patienten, Patienten unter 18 und über 85 Jahren, Schwangerschaft, neuromuskuläre Vorerkrankung, Tracheotomierte Patienten

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Augsburg

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Häufig gestellte Fragen

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Für die Studie werden extubationsbereite Patienten mit mind. 48 h Beatmungszeit und liegendem ZVK untersucht. Um kontinuierlich die zentralvenöse Sättigung zu messen, wird über den distalen Schenkel eine Messsonde eingeführt und der Patient daraufhin spontanisiert. Für eine Stunde werden verschiedene Untersuchungen bzw. Messparameter, wie zentralvenöse Sättigung, Atemfrequenz und Blutdruck, Laborwerte wie BNP, arterielle BGA`s und IL-6 und Ultraschalluntersuchungen vom Zwerchfell durchgeführt. Ab der Spontanisierung werden Patienten 96 Stunden nachbeobachtet und analysiert, ob die Beatmungsentwöhnung erfolgreich war bzw. ob der Erfolg der Entwöhnung sich mit Hilfe der zentralvenösen Oxymetrie vorhersagen lässt.

Quelle

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