Beschreibung der Studie

Verschiedene Erkrankungen, wie auch ein hohes Lebensalter können das Gleichgewicht negativ beeinflussen. Dies wird besonders durch die Anzahl der Sturzereignisse deutlich. Einer von drei Senioren über 65 Jahre fällt jedes Jahr, wobei die Mehrheit aufgrund von Gleichgewichtsstörungen stürzt. Gleichgewichtsstörungen und sturzbedingte Verletzungen können dabei weitreichende Folgen haben. Körperliche Aktivitäten, wie Kraft- und Gleichgewichtstraining können Sturzereignissen entgegen wirken. Diese Übungen sollen üblicherweise Zuhause mit Hilfe von Broschüren ausgeführt werden, jedoch ohne fachliche Anleitung oder Kontrolle. Aufgrund dessen wurde eine neue Lösung basierend auf einer erweiterten Realität mit virtuellem Trainer entwickelt. Dieser Ansatz bietet ein Heimtraining durch einen holographischen Trainer, welcher aufgrund von Sensoren und Lautsprechern Übungsanweisungen und auch auditive Korrekturen an der Ausführung geben kann. Der „persönliche“ Kontakt soll die Trainingshäufigkeit erhöhen und die Übungsausführung verbessern. Mit Hilfe dieser Studie soll herausgefunden werden ob das entwickelte Trainingsprogramm durchführbar ist und ob es anderen Heimtraining-Programmen (OTAGO Programm) überlegen ist.

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Studiendetails

Studienziel Diese Pilotstudie hat das primäre Ziel die Compliance, Machbarkeit, Durchführbarkeit sowie die Akzeptanz dieses häuslichen Trainings zu überprüfen. Die Messungen erfolgen am Ende der Teilnahme eines jeden Probanden und werden bei der Interventionsgruppe über die HOLOBalance Plattform, bei den OTAGO Probanden über die Trainingstagebücher ausgewertet. Zufriedenheit, Akzeptanz und Adhärenz-Raten werden automatisch durch die interaktion mit dem Hologramm Trainer erfasst und zusätzlich durch Fragebögen am Ende der Trainingseinheiten. Adhärenz-Raten werden in der Interventionsgruppe automatisch durch die online software für die jeweiligen Trainingsinhalte berechnet. Zielerreichung wird im Vergleich zur Baseline Messung anhand einer 4 Punkt Skala beurteilt: weniger als zu Baseline, gleiches Niveau wie zu Beginn, Ziele erreicht, Ziele übertroffen. In der Kontrollgruppe wird die Adhärenz über das Trainingstagebuch berechnet (durchgeführte Einheiten des OTAGO Programmes, Ausgeführte kognitive Trainingseinheiten). Die Probanden erhalten einen wöchtentlichen Telefonanruf durch das Studienpersonal um die Adhärenz zu fördern und die Teilnehmer an das Trainingstagebuch zu erinnern. Die Trainingstagebücher werden bei jedem Hausbesuch eingesammelt sowie nach Beendigung der Studie.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle European Commission Directorate-General Communications Networks, Content and Technology
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien:
  • mit Unterstützung selbstständig wohnende Probanden, die in der Lage sind 500 Meter frei oder mit Stock zu gehen
  • Alter 65 - 80 Jahre
  • Keine Signifikanten visuellen Einschränkungen
  • Fähig die Probandeninformation/-einwilligung und das Forschungsvorhaben zu verstehen
  • Mehr als 22 Pkt. im MOCA (http://www.mocatest.org/) 162, i.e. adults with no or mild cognitive impairment)
  • Sturzgefahr (bspw. FGA <22/30), signifikante Angst zu Stürzen (FES-I) oder Sturzereignis innerhalb der letzten 12 Monate
  • Einverständnis an der Studie sowie der Intervention und dem Testungsregime teilzunehmen

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien:
  • Orthostatische Hypotension / unkontrollierte Hypertension
  • Depressionen (<10 Pkt. in der Geriatric depression scale)
  • Kognitive Einschränkungen (Moca >22)
  • andere neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, pheriphere Neuropathie)
  • akute muskoloskeletale Erkrankungen, die eine Teilnahme an einem Gleichgewichtstraining beeinträchtigen (bspw. Frakturen der unteren Extremität)
  • keine Internet Verbindung zuhause

Adressen und Kontakt

UNIVERSITY COLLEGE LONDON, London

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UNIVERSITAETSKLINIKUM FREIBURG, Freiburg im Breisgau

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PANEPISTIMIO IOANNINON (UOI), Ioannina

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KING'S COLLEGE LONDON, London

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ETHNIKO KAI KAPODISTRIAKO PANEPISTIMIO ATHINON (NKUA), Athen

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Ein höheres Lebensalter kann die Gleichgewichts-Kontrolle negativ beeinflussen. Dies wird besonders durch eine erhöhte Anzahl von Sturzereignissen im Alter deutlich. Einer von drei Senioren über 65 Jahre fällt jedes Jahr, wobei die Mehrheit aufgrund von Gleichgewichtsstörungen stürzt (Ambrose, Paul, & Hausdorff, 2013; Rubenstein, 2006). Gleichgewichtsstörungen und sturzbedingte Verletzungen haben weitreichende Folgen. Besonders bei älteren Menschen erhöhen sie das Risiko für Gebrechlichkeit, dementielle Entwicklungen, sedentäres Verhalten und soziale Ausgrenzung. Zudem sind Hospitalisierung und verletzungsbedingte Todesfälle nach Stürzen keine Seltenheit (Ambrose u.a., 2013; American Geriatrics Society, 2011). Stürze bei Senioren sind meist durch einen steiferen, weniger gut koordinierten Gang begründet. Hinzu kommen altersbedingte Veränderungen, wie die Abnahme reflexhafter motorischer Reaktionen, Abnahme der Muskelkraft und der Schritthöhe (Harris u.a., 2008; Rubenstein, 2006; Shaffer & Harrison, 2007). Mit 17 % liegen Gang-/ Gleichgewichtsstörungen auf dem zweiten Platz für die Gründe eines Sturzes (Rubenstein, 2006). Die Richtlinie zur Prävention von Stürzen des National Institutes for Health and Care Exellence (NICE) empfiehlt multifaktorielle, individualisierte Interventionen, die sowohl ein multidisziplinäres Assessment, als auch ein Kraft-, ein Gleichgewichtstraining enthalten. Ziel ist die funktionelle Unabhängigkeit der Personen sowie die Verbesserung physischer und psychischer Funktionen (Wohlbefinden). In Untersuchungen zur Kosteneffektivität von häuslichen Übungsprogrammen wurde gezeigt, dass diese Programme im Vergleich zur Standardversorgung besonders in Hoch-Risiko-Gruppen für Stürze eine enorme Kosteneinsparung bedeuten (Davis u. a., 2010). Das OTAGO Programm weist hierbei das beste Kosteneffektivitäts-Verhältnis auf, bei gleichzeitig guter Anwendbarkeit und einer hohen Erfolgsrate bei den Probanden (Robertson u. a., 2001). Ein Nachteil dieser häuslichen Übungsprogramme liegt jedoch in der geringen Compliance. Die Nichteinhaltung des Trainingsplanes liegt bei einigen Studien über 50% (Alexandre, Nordin, Hiebert, & Campello, 2002; Kolt & McEvoy, 2003) und wird allgemein als sehr hoch eingestuft (Argent, Daly, & Caulfield, 2018; Essery, Geraghty, Kirby, & Yardley, 2017). Studien, die Tele-Rehabilitationsmaßnahmen nutzen, weisen eine höhere Compliance auf (0,8% non-compliance ,Piotrowicz u. a., 2010, 97.9% Compliance, Dodakian u. a., 2017). Auch Studien, die mit Methoden der virtuellen Realität (VR) oder erweiterte Realität (augmented reality, AR) arbeiten, zeigen bisher eine gute Durchführbarkeit, Effektivität und hohe Compliance bei Senioren (Bianco, Pedell, & Renda, 2016; Kouris, Sarafidis, Androutsou, & Koutsouris, 2018; Zijlstra, Mancini, Chiari, & Zijlstra, 2010). Aufgrund der bisherigen Datenlage wurde eine neue Lösung basierend auf einer erweiterten Realität mit virtuellem Trainer entwickelt. Dieser Ansatz bietet ein Heimtraining durch einen holographischen Trainer, welcher Übungsanweisungen weitergeben kann, die zuvor durch Physio-/ Sporttherapeuten erstellt wurden. Der „persönliche“ Kontakt soll die Trainingscompliance erhöhen und die Übungsausführung verbessern. Unterstützt und geplant wird das personalisierte Training durch Trainingswissenschaftler/Physiotherapeuten, welche wöchentlich via Telefon Kontakt zu den Probanden aufnehmen und anhand der Trainingsdokumentation die nächsten Trainingseinheiten planen und gegebenenfalls die Übungen verändern.

Quelle

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