Beschreibung der Studie

Die Ernährungsversorgung stellt in Pflegeheimen eine besondere Herausforderung dar. Der Appetit sinkt, der Geschmack verändert sich, Speisen und Getränke können nicht mehr so gut gekaut bzw. geschluckt werden, sodass die Ernährung teilweise unzureichend ist. Dies hat wiederum einen Gewichts- und/oder Muskelverlust oder auch eine erhöhte Gebrechlichkeit und Hilfsbedürftigkeit zur Folge. In dieser Studie wird ein Ernährungskonzept zur Steigerung der Nahrungszufuhr für Bewohner mit einem Risiko für Mangelernährung oder einer Mangelernährung in Pflegeheimen implementiert, welches aus drei Elementen besteht: (1) Eiweißgetränk, (2) mit Energie und Eiweiß angereicherte Mahlzeiten und (3) pürierte und wieder in Form gebrachte, mit Energie und Eiweiß angereicherte Mahlzeiten. Um die Elemente der Ernährungsintervention passend auswählen zu können, werden vorab individuelle Ernährungsbedürfnisse und -probleme der Bewohner erfasst. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob sich dieses Ernährungskonzept positiv auf die Energie- und Eiweißzufuhr, Körpergewicht, Lebensqualität und Handkraft der Bewohner auswirkt. Es ist geplant, 55 Pflegeheimbewohner mit einem (Risiko für) Mangelernährung einzuschließen.

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Studiendetails

Studienziel Energiezufuhr
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 55
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mangelernährung (nach "Mini Nutritional Assessment-Short Form" (MNA-SF)) oder
  • Risiko für Mangelernährung (nach MNA-SF oder aufgrund des Verzehrs pürierter Kost), für Bewohner mit Risiko muss mind. ein weiterer Ernährungsfaktor des MNA-SF zutreffen (MNA-A=0 oder 1; MNA-B=0, 1 oder 2; MNA-D=0; MNA-F=0, 1 oder 2)

Ausschlusskriterien

  • enterale oder parenterale Ernährung, terminale Lebensphase, akute Erkrankung, BMI ≥ 30 kg/m2

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Mangelernährung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Pflegeheimbewohner sind häufig von Mangelernährung betroffen. Aufgrund der multifaktoriellen Entstehung können die individuellen Ursachen sehr unterschiedlich sein, was individualisierte Interventionsstrategien zur Sicherung einer ausreichenden Nahrungszufuhr notwendig macht. Ziel dieser Prä-Post-Studie ist die Untersuchung von Effekten einer individualisierten multimodalen Ernährungsintervention im Vergleich zur Standardversorgung auf Energie- und Proteinzufuhr, Körpergewicht, Handkraft und Lebensqualität bei 55 Pflegeheimbewohnern mit (Risiko für) Mangelernährung. Das Interventionskonzept besteht aus 3 Modulen, (1) einem Proteingetränk, (2) mit Energie und Protein angereicherten Mahlzeiten und (3) pürierten, mit Energie und Protein angereicherten und wieder in Form gebrachten Mahlzeiten, die basierend auf den Ernährungsbedürfnissen und -problemen individuell kombiniert werden können. Die Studie erstreckt sich über einen Zeitraum von 18 Wochen und gliedert sich in eine sechswöchige Phase der Standardversorgung, eine sechswöchige Interventionsphase sowie eine ebenso lange Nachbeobachtung.

Quelle

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