Beschreibung der Studie

Bei dem POPART-Register handelt es sich um ein internationales Register (Auflistung), in dem die Gesundheitsinformationen von Patienten mit einem behandelten Poplitealaneurysma über einen Nachbeobachtungszeitraum von 5 Jahren gesammelt und ausgewertet werden sollen. Die Sammlung dieser Daten soll den derzeitigen Stand der Behandlung in der täglichen Praxis darstellen und somit auch der Qualitätssicherung dienen. Ziel ist abzuleiten, welche Behandlungsmethode unter bestimmten Umständen von Vorteil für die Patienten ist.

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Studiendetails

Studienziel Tod, Majoramputation des Indexbeines oder Verschluss der Rekonstruktion ohne folgende Revision führen zum drop Out aus der Studie und sind der primäre Endpunkt. Dies wird im eCRF bei abgefragt und ist anzugeben, wenn eines dieser Ereignisse auftritt.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 5000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsches Institut für Gefäßmedizinische Gesundheitsforschung (DIGG) gGmbH
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten über 18 Jahren, die sich einem Eingriff (offene Operation, endovasculäre Operation, Lyse, Amputation) wegen eines Poplitealaneurysmas unterziehen, werden registriert.

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Gefäßchirurgische Kliniken, Frankfurt am Main, Karslruhe, Bonn, Günzburg, Trier, Ulm, Frankfurt Oder, Mönchengladbach, Stuttgart, Speyer, Vogthareuth, Luxemburg, Bremen, Homburg Saar, Münster, Heidelberg, Essen, Düsseldorf, Stuttgart/Karl Olga, Bad Friedrichshall, Nürnberg, Sindelfingen, Westerstede, Henningsdorf, Regensburg, Herne, Nordwestkrankenhaus Frankfurt am Main, Wolfsburg, Münster Uniklinikum, Naumburg, Hameln, Singen, Konstanz, Reutlingen, Trier, Mutterhaus Zwickau, Essen Krupp Krankenhaus, Schwäbisch-Hal,l Bremen-Rotkreuz, Ludwigslust, Bad Neustadt

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Frankfurt am Main, Karslruhe, Bonn, Günzburg, Trier, Ulm, Frankfurt Oder, Mönchengladbach, Stuttgart, Speyer, Vogthareuth, Luxemburg, Bremen, Homburg Saar, Münster, Heidelberg, Essen, Düsseldorf, Stuttgart/Karl Olga, Bad Friedrichshall, Nürnberg, Sindelfingen, Westerstede, Henningsdorf, Regensburg, Herne, Nordwestkrankenhaus Frankfurt am Main, Wolfsburg, Münster Uniklinikum, Naumburg, Hameln, Singen, Konstanz, Reutlingen, Trier, Mutterhaus Zwickau, Essen Krupp Krankenhaus, Schwäbisch-Hal,l Bremen-Rotkreuz, Ludwigslust, Bad Neustadt via E-Mail geschickt.

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Das Poplitealaneurysma (PAA) ist eine relativ seltene Erkrankung. Die VASCUNET Collaboration berichtete kürzlich über eine Inzidenz von 9,6 PAA Versorgungen/Million Personenjahre in 8 Europäischen Staaten. Die Behandlungsindikation eines PAA besteht bei symptomatischen Aneurysmen ab einem Durchmesser von 2cm und immer im Falle einer durch das PAA bedingten Symptomatik. (Evidenzgrad B) Evidenzbasierte Aussagen zu der Frage, ob das Poplitealarterienaneurysma (PAA) endovasculär (ER) – und wenn ja, in welchen Situationen - oder besser offen chirurgisch (OR) angegangen werden sollte, fehlen. Die Frage gilt als ungeklärt. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung sind entsprechende Daten nicht sinnvoll aus prospektiven randomisierten Studien zu generieren. Daher ist der Zweck dieses multizentrischen Registers, die Patientendaten und den peri- und postoperativen Behandlungsoutcome von PAA Patienten exakt zu dokumentieren und über 5 Jahre zu verfolgen. Mit dem POPART-Register sollen folgende Fragen beantwortet werden: 1.) Wie häufig werden PAA endovasculär und offen versorgt (Epidemiologie) 2.) Gibt es unterschiedliche Behandlungsindikationen für die endovasculäre und offen chirurgische Therapie? (z.B. Risikofaktoren, Alter, Gefäßabstrom?) 3.) Welche postoperativen Komplikationen treten bei den Verfahren OR und ER auf? 4.) Wie ist das Behandlungsoutcome im Follow-UP von 5 Jahren? (primäre und sekundäre Offenheitsraten, Amputationsraten, amputationsfreies Überleben, Anzahl an Re-Interventionen, Dauer des primären Stationären Aufenthaltes und weiterer Krankenhausbehandlungen) 5.) Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich der Entität und des Outcome bei ER und OR? 6.) Kommt es zum sekundären Aneurysmawachstum trotz Behandlung? 7.) Welche Indikationen führen zur Behandlung? (Durchmesser, Selektive vs. Notfallbehandlungen) 8.) Werden bei OR zum Gefäßersatz Vene oder allplastische Prothesen verwendet und wie ist das jeweilige Outcome? 9.) Wird bei OR der mediale oder posterirre OP-Zugang angewendet und wie ist in Abhängigkeit davon der Outcome? 10.) Wie werden Thrombozytenaggrenationshemmer und orale Antikoagulantien postoperativ eingesetzt? Die Daten werden online auf der Plattform SurveyMonkey in ein eCRF eingespeist. Je nach Fallart wird der entsprechende Behandlungspfad im eCRF eingegeben. Alle Patienten müssen vor der Registrierung schriftlich aufgeklärt werden und eine entsprechende unterschriebene Patientenaufklärung muss im jeweiligen Studienzentrum vorliegen. Um eine möglichst hohe Fallzahl zu generieren werden möglichst viele gefäßchirurgische Zentren zur Teilnahme an der POPART-Studie aufgefordert. Patientendaten können eingegeben werden, sobald eine erfolgreiche Registrierung als Studienzentrum erfolgt ist und ein passwortgeschützter Zugang zum eCRF bereitgestellt wurde. Teilnehmende Zentren erhalten in regelmäßigen Abständen Newsletter und Benchmarkberichte. Ein strukturiertes Monitoringprogramm aller Zentren und eine Datenplausbilitätsprüfung mit standardisierten Query-Files wird durchgeführt. Die Auswertung der Daten erfolgt jährlich und wird als Registerbericht publiziert.

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