Beschreibung der Studie

Die Blutung aus einem Aneurysma der gehirnversorgenden Arterien ist eine schwerwiegende Erkrankung, an der viele Patienten versterben oder eine starke Hirnschädigung und Behinderung erleiden. Neben dem Schaden der durch die eigentliche Blutung entsteht, besteht in den ersten 14 Tagen nach dem Ereignis die Gefahr eine Schlaganfalls, der durch Gefäßverkrampfungen, die sogenannten Vasospasmen, entstehen kann. Durch eine kontrolliert induzierte kurzzeitige Minderdurchblutung (Ischämie) an einem anderen Organ, konnte insbesondere in der Herzchirurgie eine Verminderung der Minderdurchblutung an dem kritischen Organ erzielt werden. Dieses Vorgehen ist als ischämische Präkonditionierung beschrieben. In dieser Studie soll geprüft werden, ob durch dieses Verfahren das Risiko für einen Schlaganfall und das bildgebende Volumen eines Schlaganfalls nach einer aneurysmatischen Blutung vermindert werden können. Hierzu wird in der Behandlungsgruppe eine Blutdruckmanschette am Oberarm angebracht und an definierten Zeitpunkten täglich während der stationären intensivmedizinischen Behandlung drei Mal für 5 Minuten auf 200 mmHg aufgepumpt. Zwischen den Zyklen wird der Manschettendruck abgelassen. In der Placebo-Gruppe wird die Blutdruckmanschette identisch angebracht und es wird mit derselben Häufigkeit täglich jedoch nur ein Druck von 10 mmHg erzeugt.

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Studiendetails

Studienziel Volumetrie des ischämischen Areals im craniellen CT 2-3 Wochen nach Blutungsereignis
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Neurochirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung.
  • Einwilligung zur Teilnahme an der Studie, bei nicht Einwilligungsfähigkeit die Einwilligung der nächsten Angehörigen ggf. unabhängiger Arzt
  • Alter > 18

Ausschlusskriterien

  • pAVK
  • Blutungsereignis länger her als 48h
  • DM mit Einnahme oraler Antidiabetika
  • fehlende Zustimmung zur Teilnahme an der Studie
  • Schwangerschaft
  • Alter < 18 Jahren

Adressen und Kontakt

Klinikum rechts der Isar, München

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Häufig gestellte Fragen

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Die aneurysmatische Subarachnoidalblutung ist eine schwerwiegende Erkrankung, die trotz extensiver operativer und interventioneller Behandlung wie auch intensivmedizinsicher Therapie mit einer hohen Mortalität und Morbidität vergesellschaftet ist. Neben der eigentlichen Blutung aus dem Aneurysma sind hierfür cerebrale Ischämien verursacht durch Vasospasmen, welche ca. 5-14 Tage nach dem Blutungsereignis auftreten verantwortlich. Insbesondere im Bereich der Kardiochirurgie, aber auch in anderen Fachgebieten hat sich gezeigt, dass das Setzen eines ischämischen Reizes, sowohl am Zielorgan, aber auch an anderen Stellen im Körper, Ischämien des kritischen Organs bei einem Teil der Patienten verhindern kann. Dies ist als ischämische Präkonditionierung beschrieben. In der Neurochirurgie ist dieses Hilfsmittels bislang nicht ausreichend evaluiert worden. Diese Studie soll untersuchen, ob sich das Verfahren einer ischämischen Präkonditionierung bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung anwenden lässt und ob dieses ein Vorteil hinsichtlich dem Risiko für das Auftreten postoperativer Infarkte und deren bildgebendes Volumen erbringt. Hierzu wird in der Behandlungsgruppe eine Blutdruckmanschette am Oberarm angebracht und an definierten Zeitpunkten täglich während der stationären intensivmedizinischen Behandlung drei Mal für 5 Minuten auf 200 mmHg aufgepumpt. Zwischen den Zyklen wird der Manschettendruck abgelassen. In der Placebo-Gruppe wird die Blutdruckmanschette identisch angebracht und es wird mit derselben Häufigkeit täglich jedoch nur ein Druck von 10 mmHg erzeugt.

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