Beschreibung der Studie

Beim Einsatz künstlicher Hüftgelenke nimmt die Wiederherstellung der ursprünglichen Gelenkmechanik eine entscheidende Rolle ein, um über die Wiederherstellung der muskulären Hebelarme die optimale Funktion der hüftumgebenden Muskulatur zu ermöglichen. Die Art des Designs und der Lage des verwendeten Prothesenschaftes an die Muskelfunktion dabei erheblich beeinflussen. Die vorliegende Studie soll die Wiederherstellung der natürlichen Anatomie durch zwei weit verbreitete Schaftimplantate miteinander vergleichen. Zur Messung von Kräften, Drehmomenten und Muskelaktivitäten zur Objektivierung der Biomechanik können die Methoden der Ganganalyse und der Dynamometrie verwendet werden.

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Studiendetails

Studienziel Auswertung der Dynamometrie hinsichtlich der Unterschiede bei den maximalen Hüft-Flexions-/Extensionsmomenten und den Hüft-Abduktions-/Adduktionsmomenten
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Fa. Aeskulap AG

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • mindestens 1 Jahr postoperativer Verlauf bei bestehendem Hüftersatz beidseits (auf einer Seite mit Metha - und auf der anderen Seite mit Bicontact-Hüft-TEP)
  • mindestens 2 Jahre postoperativer Verlauf nach komplikationslosem Schaftwechsel auf Metha oder Bicontact

Ausschlusskriterien

  • Patient sieht sich nicht in der Lage, die Untersuchung zu absolvieren
  • nicht gehfähige Patienten

Adressen und Kontakt

Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover im Diakovere Annastift, Leitung Klinisches Studienmanagement, Hannover

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Häufig gestellte Fragen

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Bei der Implantation totaler Hüftendoprothesen nimmt die Rekonstruktion der physiologischen Gelenkbiomechanik eine entscheidende Rolle ein, um über die Wiederherstellung der muskulären Hebelarme die optimale Funktion der hüftumgebenden Muskulatur zu ermöglichen. Die Rekonstruktion der Hüftbiomechanik bezieht sich dabei einerseits auf die Pfannenkomponente, deren Lage das Drehzentrum des Hüftgelenkes vorgibt, und andererseits auf die Schaftkomponente, deren Geometrie ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die Wiederherstellung der funktionellen Anatomie besitzt (Ong 2012). Hinsichtlich der Schaftkomponente sind vor allem die Begriffe des sogenannten lateralen und anterioren Offsets von zentraler Bedeutung, mit denen sich die muskulären Hebelarme in mediolateraler und anteroposteriorer Richtung beschreiben lassen. Die vorliegende Studie stellt die Rekonstruktion der funktionellen Anatomie durch die folgenden unterschiedlichen Schaftimplantate in den Fokus: die konventionelle Geradschaftprothese „Bicontact“ und die Kurzschaftprothese „Metha“. Das laterale Offset lässt sich bei beiden Prothesentypen durch die Wahl unterschiedlicher Centrum-Collum-Diaphysen-Winkel (CCD-Winkel) der Prothese beeinflussen. Das anteriore Offset hingegen kann bei der Bicontactprothese durch eine Rotation der Prothese (Antetorsion) beeinflusst werden, während die Lage des Metha-Schaftes sich durch die anatomische Konfiguration des Schenkelhalses ergibt, der die Rekonstruktion des anterioren Offsets durch eine Kippung (Antetilt) des Schaftes nach ventral erreicht (Budde 2016). Ein möglicher Einfluss dieser unterschiedlichen Mechanismen auf die Gelenkfunktion soll in dieser Studie untersucht werden. Zur Messung von Kräften, Drehmomenten und Muskelaktivitäten zur Objektivierung der Biomechanik können die Methoden der Ganganalyse und der Dynamometrie verwendet werden: In der Ganganalyse werden die Bodenreaktionskräfte und Drehmomente mittels „Marker Tracking“ und Kraftmessplatten gemessen und ausgewertet, um mögliche Probleme im Gangbild zu erkennen. Allerdings werden diese Messungen vor allem in dynamischen Bewegungen, wie dem Laufen oder Springen, eingesetzt. Mit einem Dynamometer ist es möglich, die Bewegung verschiedener Gelenke in verschiedenen Ebenen differenziert zu betrachten. Zudem ist es möglich, verschiedene Kontraktionsarten zu testen, wie zum Beispiel isometrisch (= Kontraktion der Muskeln ohne Bewegung) oder isokinetisch (=Kontraktion der Muskeln mit gleichmäßiger Gelenkbewegung).

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