Beschreibung der Studie

Bei der geplanten Studie handelt es sich um eine Beobachtungsstudie an stark übergewichtigen Patienten, die sich einer adipositas-chirurgischen Operation unterziehen. Bei diesen Patienten sollen zusätzlich das Vorkommen und die postoperative Veränderung von Rückenschmerzen (und assoziierten Markern) mittels Fragebögen untersucht werden. Des Weiteren soll die Veränderung des Serummarkers Leptin durch eine einfache Blutanalyse an bereits entnommen Blutproben analysiert werden (präoperativ sowie 6, 12 und 24 Monate postoperativ). Der Zweck der Studie ist es letztendlich, an Hand einer großen, klar definierten Patientengruppe (n=500) Daten zu generieren, die Hinweise darauf geben sollen, ob Gewichtsabnahme als präventive Methode in der Wirbelsäulenmedizin sinnvoll ist und ob Serumleptin in diesem Patientengut eine prognostische Relevanz hat.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Forschungsziel • Ermittlung des Vorkommens von Rückenschmerzen in schwer übergewichtigen Personen und Veränderung der Werte nach adipositas-chirurgischer Operation mittels etablierter Fragebögen (Korrelation Rückenschmerzveränderung mit Gewichtsabnahme)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Wirbelsäulenstiftung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien
  • Durchführung einer adipositas-chirurgischen Operation im Zeitraum April 2018 – März 2020 in der Adipositas Klinik der Schön Klinik Eilbek
  • Vorliegen der unterzeichneten Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien
  • Vorliegen früherer Rückenoperationen, Tumor, Trauma
  • Vorliegen von rheumatischen Erkrankungen
  • keine vorliegende Einwilligungserklärung

Adressen und Kontakt

Schön Klinik Hamburg Eilbek, Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte hat sich die Prävalenz von Übergewicht und Fettleibigkeit weltweit verdoppelt, so dass heute 12.8% der Europäer einen Body Mass Index (BMI) von größer 30 haben. In der jüngsten Vergangenheit wurde ein möglicher Link zwischen Fettleibigkeit, Rückenschmerzen und Bandscheibendegeneration, zum Beispiel auf Grund von abnormaler biomechanischer Belastung des Körpers, verringerter Muskelmasse oder verstärkter systemischer Entzündung, diskutiert. Ein möglicher Zusammenhang wäre von besonderer Bedeutung, da sowohl Fettleibigkeit als auch Rückenschmerzen einen großen Teil unserer heutigen Gesundheitskosten verursachen und entscheidend zur Arbeitsunfähigkeit beitragen. Allerdings zeigen bisherige Daten an übergewichtigen Patientengruppen mit einer breiten Variation des BMIs keine eindeutige Assoziation zwischen Übergewicht und Rückenschmerzen. Dem hingegen konnte vor Kurzem gezeigt werden, dass stark übergewichtige Patienten durch Gewichtsabnahme in Folge einer adipositas-chirurgischen Operation grossteils eine Reduktion ihrer Rückenschmerzen erzielen konnten. Jedoch umfasste diese Studie lediglich ein kleines Patientenkollektiv von 50 Personen und kann somit nicht als ausreichend repräsentativ angesehen werden. Sollten adipöse Personen in der Tat eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Rückenschmerzen haben, diese jedoch durch Gewichtsverlust reduzieren können, so würden sich daraus wertvolle, präventive Ansätze in der Wirbelsäulenmedizin ergeben. Ideal wäre es hierbei, einen einfachen Marker (ermittelbar z.B. durch Blutuntersuchungen) zu haben, mit dessen Hilfe man die zu erwartende Verbesserung (Benefit) einer Gewichtabnahme für jeden adipösen Patienten individuell vorhersagen könnte («personalized medicine and diagnostics»). Der Serummarker Leptin, ein u.a. von Fettzellen produzierter Entzündungsmarker für den bereits eine Schmerz-Assoziation in verschiedenen Krankheiten (z.B. Osteoarthrose) gezeigt werden konnte, könnte ein solcher Marker sein.

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