Beschreibung der Studie

Die MRT wird routinemäßig für eine Bildgebung der Prostata verwendet. Jedoch beeinträchtigen Verzerrungen häufig die Qualität der Aufnahmen. Unsere Studie wird neue MRT Sequenzen verwenden um die Bildqualität zu verbessern und somit möglicherweise bei der Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Prostataveränderungen zu helfen.

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Studiendetails

Studienziel Hauptziel ist die korrekte Detektion und Beurteilung von Läsionen der Prostata als gutartig und bösartig mittels des PIRADS Version 2 Systems in den Studien-Sequenzen. Als Goldstandard werden die histopathologische Untersuchung von Prostatabiopsie/Prostatektomiepräparaten, oder die Verlaufsbeobachtung angesehen. Die diagnostische Genauigkeit der Studien-Sequenzen wird in einer 4-Felder Tafel dargestellt und mittels Sensitivität und Spezifität mit 95% Konfidenzintervallen quantifiziert. Als Beobachtungseinheit wird ein Patient definiert. Die diagnostische Genauigkeit der Studien-Sequenzen wird mit den klinischen Sequenzen mittels McNemar Test verglichen. Im weiteren Verlauf der Studie schließt sich ggf. eine Auswertung der Prostata-MRT-Bildgebung mittels Radiomics-Analysen und maschinellen Lernverfahren an. Analog wird bei diesen Analysen die histopathologische Untersuchung oder Verlaufsbeobachtung als Goldstandard definiert. Für alle statistischen Analysen wird eine alpha-Level von 0.05 als signifikant angesehen.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Göttingen

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Überweisung zur Prostata MRT an unserem Institut

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen gegen eine MRT Untersuchung; Patienten nach Prostatektomie

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Göttingen

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Häufig gestellte Fragen

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Das diagnostische Prozedere bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom umfasst die Magnetresonanztomographie (MRT). Derzeitige MRT Protokolle bestehen aus anatomischen T2-Sequenzen, kontrastmittelverstärkten Sequenzen und Diffusionsbildgebung (eng. diffusion weighted imaging; DW MRT). Die diagnostische Genauigkeit der Prostata-MRT ist jedoch eingeschränkt, unter anderem durch ein niedriges „signal-to-noise“ Verhältnis, Suszeptibilitätsartefakte und eine fehlende dreidimensionale Darstellung der Prostata. Die in diesem Antrag vorgestellte Studie hat zum Ziel, die diagnostische Genauigkeit der Prostata-MRT zu verbessern. Hierzu sollen bei Patienten mit Verdacht auf ein Prostatakarzinom drei eigens entwickelte MRT-Sequenzen angewendet werden, und im Verlauf mit dem derzeitigen Goldstandard einer histopathologischen Untersuchung nach Biopsie oder Prostatektomie verglichen werden. Die MRT-Sequenzen umfassen 1) diffusionsgewichtete „STEAM“-Sequenzen zur Artefaktreduktion und verbesserten anatomischen Zuordnung, 2) überlappende volumetrische T1-gewichtete Sequenzen zur exakten 3D Rekonstruktion und 3) T1-Kartierungen zur quantitativen Differenzierung fibrotischer und maligner Veränderungen der Prostata. Für die Studiendurchführung ist keine zusätzliche Gabe von Kontrastmittel nötig. Die beschriebenen MRT-Sequenzen ergänzen lediglich das derzeitige klinische Prostataprotokoll unseres Instituts. Alle diagnostischen und klinischen Entscheidungen werden weiterhin anhand der derzeit verwendeten klinischen MRT-Sequenzen getroffen.

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