Beschreibung der Studie

Die Intensive Language-Action Therapy (ILAT, auch bekannt als Constraint Induced Aphasia Therapy, CIAT) ist ein etabliertes Sprachtherapieverfahren, dessen Wirksamkeit durch eine Reihe klinischer Studien belegt ist. Ein besonderes Merkmal der ILAT ist, dass das Üben von Wörtern in alltägliche sprachliche Handlungen eingebettet ist. Da erste Studienergebnisse gezeigt haben, dass dieser Baustein besonders zur Wirksamkeit der ILAT beitragen könnte, wollen wir dies noch einmal in einer größer angelegten Studie untersuchen. Hierzu erhalten Patienten mit Sprach- und Sprechstörungen eine von zwei Therapien: (i) Standard-ILAT mit Einbettung in kommunikative Handlungen; (ii) eine ebenso intensive konventionelle Sprachtherapie mit dem Fokus auf Benenn- und Sprachverständnistraining, in der die Patienten Zielwörter benennen oder zuordnen sollten, ohne diese in alltägliche Handlungen einzubetten. Wir erwarteten stärkere sprachliche Verbesserungen mit (i) ILAT als mit (ii) intensiver Benenntherapie.

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Studiendetails

Studienziel Sprachtest: Aachener Aphasie Test (AAT), erhoben jeweils vor und nach der Therapie
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 42
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit;
  • Vorliegen einer Aphasie;
  • Schlaganfall liegt mindestens ein Jahr vor Beginn des Eintritts in die Studie;
  • Vaskulärer Insult;
  • Linksseitige Gehirnläsion;
  • Deutsch als Muttersprache;
  • Normalsichtigkeit (ggf. korrigiert) und intaktes Gehör (ggf. korrigiert)

Ausschlusskriterien

  • Schwere visuelle oder auditorische Wahrnehmungsstörung;
  • Schwere Apraxie oder Agnosie;
  • Mehrfache Schlaganfälle;
  • Weitere neurologische Erkrankungen;
  • Rücknahme der Einverständniserklärung

Adressen und Kontakt

Freie Universität Berlin; Brain Language Laboratory, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

In der vorliegenden randomisiert-kontrollierten Studie untersuchen wir, inwiefern die Einbettung sprachlicher Äußerungen in alltägliche Kommunikations- und Handlungsmuster zur Wirksamkeit intensiver Aphasietherapie beiträgt. Erste Ergebnisse aus einem Crossover-Design haben gezeigt, dass die Handlungseinbettung ein wesentlicher Baustein der ILAT zu sein scheint. Dies untersuchen wir nun in einem Parallelgruppen-Design mit einer größeren Fallzahl. In zwei Untersuchungsgruppen erhalten Patienten mit chronischen Aphasien entweder (i) Intensive Language-Action Therapy (ILAT) mit klarem Bezug zu alltäglichen Kommunikations- und Handlungsmustern; oder (ii) eine ebenso intensive, aber äußerungszentrierte konventionelle Benenn- und Sprachverständnistherapie. Wir erwarten stärkere sprachliche Verbesserungen mit (i) ILAT als mit (ii) intensiver Benenntherapie.

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