Beschreibung der Studie

Unter den Flüchtlingen, die seit 2015 aus vor allem aus Somalia, Afghanistan oder Syrien nach Deutschland gekommen sind befinden sich nicht nur Erwachsene und Familien, sondern auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, die sich unter Strapazen, allen Widrigkeiten zum Trotz, auf den Weg in eine bessere Heimat gemacht haben. Da sich diese Jugendlichen körperlich und psychisch noch in ihrer Entwicklung befinden, spielen die Traumata, denen sie während der Flucht ausgesetzt waren, für ihre Psyche eine noch größere Rolle als bei Erwachsenen. Wie auch Erwachsene können aber auch Jugendliche dazu neigen psychische Probleme mit dem Konsum von Drogen zu bewältigen. Sollten sie sich dafür entscheiden würde auch hier für ihre zukünftige körperliche und psychische Entwicklung ein größerer Schaden durch die Drogen entstehen als bei Erwachsenen. Ziel dieser Studie ist es herauszufinden wie viele jugendliche Flüchtlinge psychotrope Substanzen missbrauchen oder eine Abhängigkeit aufweisen. Zudem soll der Zusammenhang zwischen Konsum und allgemeiner psychischer Belastung untersucht werden. Als psychotrope Substanzen werden Zigaretten, Alkohol, Drogen und Medikamente berücksichtigt. Aus den Ergebnissen sollen Vorschläge zur Prävention abgeleitet werden, um die Jugendlichen vor Drogen zu schützen und ihnen rechtzeitig andere Maßnahmen zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse in ausreichendem Maß zur Verfügung zu stellen zu können.

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Studiendetails

Studienziel Häufigkeit von Substanzkonsum, Missbrauch und Abhängigkeit innerhalb der letzten drei Monate
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Sana-Klinikum Remscheid

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Flucht aus einem Nicht-Eu-Staat nach Deutschland als minderjähriger unbegleiteter Flüchtling, Aufenthalt in Deutschland für mindestens 18 Monate, ausreichende Deutschkenntnisse

Ausschlusskriterien

  • Schwere depressive Episode, Psychose

Adressen und Kontakt

Sana-Klinikum, Wuppertal

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Häufig gestellte Fragen

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Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge stellen eine Hochrisikogruppe für psychische Erkrankungen dar, da die Mehrzahl von ihnen nicht nur traumatische Erfahrungen gemacht hat, sondern ihnen auch wichtige Schutzfaktoren fehlen. Psychische und emotionale Belastungen gehen bei Erwachsenen mit einem höheren Risiko für Substanzmissbrauch einher. Daher wird bei psychisch kranken jugendlichen Flüchtlingen ein erhöhtes Risiko für Substanzkonsum vermutet, beispielsweise als Selbstmedikation zur Reduzierung der Symptomatik bestehender psychischer Erkrankungen. Ziel der epidemiologischen Studie ist es, die Häufigkeit von Substanzkonsum, Substanzmissbrauch und Abhängigkeit bei jugendlichen Flüchtlingen mit einer psychischen Störung zu erfassen und Erkenntnisse über Schutz- und Risikofaktoren zu gewinnen.

Quelle

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