Beschreibung der Studie

Mit ihrer Teilnahme an der Studie tragen die Jugendlichen und deren Eltern entscheidend dazu bei, einzuschätzen, wie effektiv unser Notfallmanagement ist. So können wir neue Ansätze und Ideen für die Versorgung von Jugendlichen entwickeln, die in einer ähnlichen Situation sind wie sie. Die Studie beginnt nach dem normalen Notfallprocedere, welches wie folgt aussieht: Die Jugendlichen stellen sich mit ihren Eltern in der Notaufnahme vor. Dort wird versucht ihnen schnell zu helfen. In weiteren Terminen werden eine spezifizierte Diagnostik und Beratung (Safety Plan, Empfehlungen, usw.) angeboten. Falls Interesse an der Studie besteht und der Teilnahme nach ausführlicher Aufklärung zugestimmt wird, erhalten die Jugendlichen und deren Eltern zwei weitere Termine, welche ca. 4 und 8 Wochen nach dem letzten Termin des Notfallmanagements stattfinden sollten. Durch Gespräche und mit Hilfe von Fragebögen wird überprüft, inwieweit die bisher stattgefunden Termine geholfen haben, wie die Jugendlichen und deren Familie mit dem Safety Plan und den Empfehlungen zurecht kamen und wie wir den Ablauf in unserer Notaufnahme verbessern können.

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Studiendetails

Studienziel 1. Optimierung des bestehenden Notfallmanagements mit Hilfe der durch die Katamnese gewonnenen Informationen. 2. Reduktion selbstschädigender Handlungen im Verlauf durch gezielte Indikationsstellung und Anwendung eines Safety Plans. Der Endpunkt wird erhoben, wenn 70 Studienteilnehmer eingeschlossen wurden.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Regensburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Ausreichendes Sprachverständnis der deutschen Sprache
  • Informiertes Einverständnis des Studienteilnehmers sowie dessen Erziehungsberechtigten
  • Patienten, die notfallmäßig in der Institutsambulanz vorgestellt werden mit suizidalem Verhalten und/oder selbstverletzenden Verhaltensweisen
  • Alter bei Studienbeginn: 11-19 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Akute psychotische Störung oder anderer akutpsychiatrischer Zustand, der die Einwilligungsfähigkeit des Patienten beeinträchtigen könnte
  • Intellektuelle Beeinträchtigung (IQ<80) nach klinischer Einschätzung
  • akute Suizidalität, die eine längere stationäre Behandlung (mehr als 4 Nächte) auf einer der Stationen der Klinik erfordert
  • regelmäßige ambulante Behandlung bei niedergelassenen kinder- und jugendpsychiatrischen Kollegen, die kein spezifiziertes Behandlungsangebot erfordert
  • Fehlende Einwilligung

Adressen und Kontakt

KJPP Zentrum 1, Regensburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Studie stellt eine katamnestische Untersuchung dar mit zwei aufeinander folgenden Follow-Up-Untersuchungen, mit denen überprüft wird, ob das bestehende standardisierte Notfallmanagement in der Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie sich als effektiv erweist. Das standardisierte Notfallmanagement in der Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie beinhaltet eine auf Jugendliche mit nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSSV) und suizidalem Verhalten (SV) zugeschnittene Diagnostik verbunden mit einer Kurzintervention sowie der Gabe von Empfehlungen zu weiteren Beratungs- und Behandlungsmaßnahmen. In den Nachuntersuchungen wird der Verlauf der Psychopathologie der Betroffenen erhoben und evaluiert, ob die durchgeführte Beratungssituation bzw. Notfallmanagement sich günstig ausgewirkt haben für die betroffenen Familien/Patienten. Insbesondere soll geprüft werden, ob die ausgesprochenen Empfehlungen zur Weiterbehandlung umgesetzt wurden. Im Rahmen der Nachuntersuchungen sollen mit Hilfe von klinischen Interviews und Fragebögen Anwendungserfahrungen systematisch evaluiert werden. Untersucht wird eine konsekutive Inanspruchnahmepopulation von Notfallvorstellungen von Jugendlichen in der Ambulanz. Die beiden Follow-Up-Untersuchungen sollen bei mind. 70 Patienten/Probanden durchgeführt werden. Wir rechnen bei einer Drop-out-Quote von etwa 20-30% mit einer Ausgangsstichprobe von 100 Jugendlichen, die das standardisierte Notfallmanagement der Ambulanz durchlaufen haben.

Quelle

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