Beschreibung der Studie

Die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie ist ein auf dem biopsychosozialen Schmerzmodell beruhendes Therapieverfahren, welches sich in den letzten Jahren in der Behandlung chronischer Schmerzen immer mehr etabliert. Mit der vorliegenden Studie soll geklärt werden ob bzw. in welchem Ausmaß Effekte der multimodalen Schmerztherapie über den Zeitraum eines Jahres hinaus erzielt werden können. Für die Studie sollen sämtliche Patienten nachuntersucht werden, die im interdisziplinären Schmerzzentrum innerhalb eines Zeitraumes von sechs Jahren an einer mindestens vierwöchigen multimodalen Schmerztherapie teilgenommen haben. Im Rahmen eines Fragebogens sollen Angaben zur Schmerzstärke (mittlere, geringste und höchste Schmerzstärke in den vorangegangenen zwei Wochen, sowie die subjektiv als erträglich betrachtete Schmerzstärke), zu Angst, Stress und Depressivität, zur schmerzbedingten Invalidität sowie zum aktuellen Beschäftigungsstatus erhoben werden. Diese Daten sollen mit den aus den Behandlungsakten vorliegenden Daten vor Behandlungsbeginn verglichen werden. Mit der Studie soll zum einen geklärt werden, ob ein längerfristiger Therapieeffekt erreicht werden kann. Zum anderen sollen mögliche Prognosefaktoren für den Langzeitverlauf identifiziert werden.

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Studiendetails

Studienziel Mittlere, höchste, niedrigste und akzeptable Schmerzstärke auf der NRS (Numerische Rating-Skala) zum Zeitpunkt des follow-up.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Interdisziplinäres Schmerzzentrum UKL Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Tagesstationäre multimodale Schmerztherapie im ISZ (Interdisziplinäres Schmerzzentrum) zwischen dem 01.01.2013 und dem 31.12.2018.

Ausschlusskriterien

  • Unvollständigkeit des Fragebogens
  • schwere psychiatrische Komorbidität
  • sprachliches oder kognitives Unvermögen den Fragebogen zu verstehen

Adressen und Kontakt

Interdisziplinäres Schmerzzentrum, Freiburg im Breisgau

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Die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie ist ein auf dem biopsychosozialen Schmerzmodell beruhendes Therapieverfahren, welches sich in den letzten Jahren in der Behandlung chronischer Schmerzen immer mehr etabliert. Die Wirksamkeit der multimodalen Schmerztherapie konnte in einer Vielzahl von Studien nachgewiesen werden. Systematische Reviews haben gezeigt, dass die Effektstärken der Schmerztherapie hinsichtlich der Schmerzreduktion relativ gering ausgeprägt sind, und dass größere Effektstärken hinsichtlich der Funktionalität und insbesondere der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bestehen. Bislang liegen allerdings nur wenige Langzeitbeobachtungen mit einem Follow-up von über einem Jahr nach einer multimodalen Schmerztherapie vor. Die vorliegenden Studien untersuchen im Allgemeinen selten Zeiträume über ein Jahr nach der Therapie. Innerhalb dieses Zeitraums kommt es in manchen Studien bereits zu einem leichten Nachlassen der durch die multimodale Schmerztherapie induzierten Effekte. Mit der vorliegenden Studie soll geklärt werden ob bzw. in welchem Ausmaß Effekte der multimodalen Schmerztherapie über den Zeitraum eines Jahres hinaus erzielt werden können. Für die Studie sollen sämtliche Patienten nachuntersucht werden, die im interdisziplinären Schmerzzentrum innerhalb eines Zeitraumes von sechs Jahren an einer mindestens vierwöchigen multimodalen Schmerztherapie teilgenommen haben. Im Rahmen eines Fragebogens sollen Angaben zur Schmerzstärke (mittlere, geringste und höchste Schmerzstärke in den vorangegangenen zwei Wochen, sowie die subjektiv als erträglich betrachtete Schmerzstärke), zu Angst, Stress und Depressivität, zur schmerzbedingten Invalidität sowie zum aktuellen Beschäftigungsstatus erhoben werden. Diese Daten sollen mit den aus den Behandlungsakten vorliegenden Daten vor Behandlungsbeginn verglichen werden. Mit der Studie soll zum einen geklärt werden, ob ein längerfristiger Therapieeffekt erreicht werden kann. Zum anderen sollen mögliche Prognosefaktoren für den Langzeitverlauf identifiziert werden.

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