Beschreibung der Studie

Aufgrund der fortbestehenden Symptomen bei einer Schilddrüsenunterfunktion trotz Hormonersatz ist der Bedarf der Entwicklung eines alternativen bzw. ergänzendem Therapieverfahren groß. Zur Entwicklung einer geeigneten sporttherapeutischen Maßnahme soll im ersten Schritt der Einfluss von unterschiedlichen Intensitäten eines Krafttrainings auf die Konzentrationen der Schilddrüsenhormone TSH, fT4 und fT3 untersucht werden. Im Rahmen einer Pilotstudie werden hierfür gesunde, prämenopausale Frauen als Probanden rekrutiert. Die Probanden nehmen an insgesamt zwei Voruntersuchungen und drei Messterminen teil. Im Rahmen der Messtermine absolvieren sie jeweils vier Kraftübungen (Kniebeugen, Bankdrücken, vorgebeugtes Rudern, Schulterdrücken) mit unterschiedlichen Belastungsintensitäten (65 %, 75 % und 85 % des 1 RM). Zur Ermittlung der Intensitäten wird in der ersten Vortestung ein Maximalkrafttest für alle Übungen durchgeführt. Die verbleibende zweite Voruntersuchung dient der Identifikation von Veränderungen der Schilddrüsenhormone ohne Training. Zur Vorbereitung auf die Untersuchung findet eine zweiwöchige Familiarisierungsphase statt, in der den Probanden die korrekten Übungsausführungen vermittelt werden. Zur Identifikation von hormonellen Veränderungen werden die Schilddrüsenhormone TSH, fT4 und fT3 durch Blutentnahmen vor und nach den Trainings an allen Messterminen wie auch bei der zweiten Voruntersuchung (kein Training) registrieren. Anhand der erhobenen Daten soll ermittelt werden, in wie fern die unterschiedlichen Belastungsintensitäten des Krafttrainings die Schilddrüsenhormonkonzentrationen verändern. Außerdem wird geprüft, ob höhere Intensitäten mit niedrigeren Hormonkonzentrationen in Verbindung gebracht werden können.

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Studiendetails

Studienziel Sobald alle Probanden die drei Messungen absolviert haben (Training bei 65 %, 75 % und 85 % des 1 Repetition Maximums) und die Veränderungen der Schilddrüsenhormone bei den unterschiedlichen Intensitäten erfasst wurden, endet die Untersuchung.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 6
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • weiblich, prämenopausal (18-30 Jahre), gesund, regelmäßiger Zyklus, mindestens 3 Mal Sport / Woche

Ausschlusskriterien

  • BMI ≥ 30, Hormonsubstitution (inkl. orale Kontrazeptiva), Schilddrüsenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Herzinsuffizienz (EF <55), leistungslimitierende pAVK (Fontaine Stadium ≥ II), leistungslimitierende Atemwegserkrankungen, leistungslimitierende degenerative Erkrankungen, leistungslimitierende muskuläre Erkrankungen, leistungslimitierende Nierenerkrankungen, leistungslimitierende neurologische Erkrankungen

Adressen und Kontakt

stadtweit / city-wide, Köln / Cologne

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Aufgrund der Symptompersistenz bei einer Hypothyreose trotz euthyreoter Stoffwechsellage durch eine Hormonsubstitution ist der Bedarf der Entwicklung eines alternativen bzw. ergänzendem Therapieverfahren groß. Zur Entwicklung einer geeigneten sporttherapeutischen Maßnahme soll im ersten Schritt der Einfluss von unterschiedlichen Intensitäten eines Krafttrainings auf die Konzentrationen der Schilddrüsenhormone TSH, fT4 und fT3 untersucht werden. Im Rahmen einer Pilotstudie werden hierfür gesunde, prämenopausale Frauen als Probanden rekrutiert. Die Probanden nehmen an insgesamt zwei Voruntersuchungen und drei Messterminen teil. Im Rahmen der Messtermine absolvieren sie jeweils vier Kraftübungen (Kniebeugen, Bankdrücken, vorgebeugtes Rudern, Schulterdrücken) mit unterschiedlichen Belastungsintensitäten (65 %, 75 % und 85 % des 1 RM). Zur Ermittlung der Intensitäten wird in der ersten Vortestung das 1 RM für alle Übungen durchgeführt. Die verbleibende zweite Voruntersuchung dient der Identifikation von Veränderungen der Schilddrüsenhormone ohne Training. Zur Vorbereitung auf die Untersuchung findet eine zweiwöchige Familiarisierungsphase statt, in der den Probanden die korrekten Übungsausführungen vermittelt werden. Zur Identifikation von hormonellen Veränderungen werden die Schilddrüsenhormone TSH, fT4 und fT3 durch Blutentnahmen vor und nach den Trainings an allen Messterminen wie auch bei der zweiten Voruntersuchung (kein Training) registrieren. Anhand der erhobenen Daten soll ermittelt werden, in wie fern die unterschiedlichen Belastungsintensitäten des Krafttrainings die Schilddrüsenhormonkonzentrationen verändern. Außerdem wird geprüft, ob höhere Intensitäten mit niedrigeren Hormonkonzentrationen in Verbindung gebracht werden können.

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