Beschreibung der Studie

Trotz des sehr gut funktionierenden Rettungssystems in Deutschland kommt der raschen Einleitung von kardiopulmonalen Reanimationsmaßnahmen durch Laien eine entscheidende Bedeutung für die Überlebenswahrscheinlichkeit von Menschen mit Herz-Kreislaufstillstand zu. Zurzeit liegt die Laienreanimationsquote in Deutschland lediglich bei 42% während in den skandinavischen Ländern rund 70%-80% erreicht werden. Würden in Deutschland ähnliche Laienreanimationsquoten erreicht, so könnten allein in Deutschland pro Jahr mehr als 10.000 Menschenleben zusätzlich gerettet werden. Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, ob Wiederbelebungsausbildung in Schulen mittels E-Learning zu einem besseren Lernerfolg führt, als wenn das Wissen konventionell (Frontalunterricht durch Lehrer) vermittelt wird. Dazu werden bei Wiederbelebungsausbildung an einer Schule zwei Gruppen gebildet: eine Gruppe bekommt konventionellen Unterricht, eine zweite Gruppe bekommt Unterricht als E-Learning. Anschließend wird das Wissen der Schüler über Reanimation ermittelt und zwischen den Gruppen verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich des Wissens über die Reanimation. In beiden Gruppen erfolgt eine Baseline-Erhebung (t0). Die Interventionsgruppe IG erhält unmittelbar im Anschluss daran eine Reanimationsausbildung, indem sie den Theorieteil im Selbststudium mittels e-Learningmodul durchführt. Die KG erhält den Theorieteil konventionell als Face-to-Face-Unterricht durch die Trainer. Im Anschluss an das Training wird bei den Gruppen eine weitere Testung (t1) durchgeführt. Beide Gruppen werden dann folgend auch praktisch face-to-face trainiert und nach Abschluss des Trainings erfolgt eine weitere fragebogenbasierte Testung (t2).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 540
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Uniklinik Köln Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schüler/in

Ausschlusskriterien

  • fehlende Zustimmung zur Teilnahme (durch Proband und/oder Erziehungsberechtigten)

Adressen und Kontakt

Uniklinik Köln, Köln

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In der geplanten prospektiv, randomisierten, cluster-kontrollierten Studie testen wir die Effekte der Intervention e-learning basierte Wiederbelebungsausbildung (IG) im Vergleich mit konventioneller „Face-to-face“ Wiederbelebungsausbildung (KG). In beiden Gruppen erfolgt eine Baseline-Erhebung (t0). Die Interventionsgruppe IG erhält unmittelbar im Anschluss daran eine Reanimationsausbildung, indem sie den Theorieteil im Selbststudium mittels e-Learningmodul durchführt. Die KG erhält den Theorieteil konventionell als Face-to-Face-Unterricht durch die Trainer. Im Anschluss an das Training wird bei den Gruppen eine weitere Testung (t1) durchgeführt. Beide Gruppen werden dann folgend auch praktisch face-to-face trainiert und nach Abschluss des Trainings erfolgt eine weitere fragebogenbasierte Testung (t2).

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