Beschreibung der Studie

Krankenkassen und niedergelassene Haus- und Fachärzte können (nach §73c SGB V) Verträge abschließen um eine besondere ärztliche Versorgung im ambulanten Bereich durchzuführen. Zur Optimierung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates besteht ein Facharztvertrag Orthopädie der AOK in Baden-Württemberg. Ziel des Vertrages ist eine Verbesserung der Behandlungsergebnisse durch verschiedene Qualitätsmaßnahmen auch unter ökonomischer Berücksichtigung der verfügbaren Mittel. Diese Evaluation untersucht wissenschaftlich, ob sich Unterschiede in Bezug auf die medizinische Versorgung und Behandlungsergebnisse zeigen, und welche Kosten damit verbunden sind. Dazu werden Daten von Patienten, die im Facharztvertrag eingeschrieben sind, mit Daten der Patienten, die in der Regelversorgung behandelt werden, verglichen.

Passende Studie finden

Studiendetails

Studienziel Multiple Indikatoren zur Versorgungsqualität (Inanspruchnahme, Pharmakotherapie, Behandlungsergebnisse) und gesundheitsökonomische Analysen. Betrachtungszeitraum 2016 und 2017
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Finden Sie die richtige Arthrose-Studie

Mithilfe unseres medizinischen Fragebogens finden Sie heraus, ob diese oder eine andere Studie eine Möglichkeit für Sie darstellt.

Richtige Studie finden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Interventionsgruppe“: Patienten mit Krankheiten des Bewegungs- und Stützappartes, die im Facharztprogramm Orthopädie der AOK-Baden-Württemberg eingeschrieben sind.
  • Kontrollgruppe“: Patienten mit Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates, die nicht im Facharztprogramm Orthopädie der AOK-Baden-Württemberg eingeschrieben sind aber zur gleichen Zeit fachärztlich-orthopädische Leistungen der Regelversorgung in Anspruch genommen haben. Die Evaluation erfolgt durch eine retrospektive Routinedatenanalyse (deskriptiv und multivariat) von Abrechnungsdaten der Jahre 2014 bis 2017 der AOK-Versicherten.

Ausschlusskriterien

  • Nicht durchgängig in den Jahren 2014-2017 bei der AOK-Baden-Württemberg krankenversichert (ausgenommen sind Sterbefälle 2015-2017)
  • Noch nicht volljährig (Alter <18 am 1.1.2015)
  • In ein anderes Versorgungsmodell eingeschrieben (im Zeitraum 2014-2017)
  • PLZ der Versicherten ist nicht aus Baden-Württemberg (im Zeitraum 2014-2017)
  • PLZ der Betriebsstätten ist nicht aus Baden-Württemberg (im Einschlussjahr 2017)

Adressen und Kontakt

Diese Studie ist geschlossen.Finden Sie jetzt eine aktuelle Möglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Krankenkassen und niedergelassene Haus- und Fachärzte können (nach §73c SGB V) Verträge abschließen um eine besondere ärztliche Versorgung im ambulanten Bereich durchzuführen. Zur Optimierung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen oder Fehlbildungen des Bewegungs- und Stützapparates besteht ein Facharztvertrag Orthopädie der AOK in Baden-Württemberg. Ziel des Vertrages ist eine Verbesserung der Behandlungsergebnisse durch verschiedene Qualitätsmaßnahmen auch unter ökonomischer Berücksichtigung der verfügbaren Mittel. Dabei wird die Kohorte der im Facharztvertrag eingeschriebenen Patienten als „Interventionsgruppe“* angesehen und Patienten, die in der ambulanten Regelversorgung (von Hausärzten und Orthopäden) behandelt werden, als Kontrollgruppe angesehen. Die entsprechende komplexe Intervention hat Aspekte der gesteuerten und integrierten Versorgung (managed and integrated care). Teile davon sind besondere Qualitätsanforderungen an die teilnehmenden Orthopäden, die Verankerung sekundärpräventiver Aufklärung, die gezielte Förderung rationaler Pharmakotherapie und leitliniengerechter Versorgung sowie Strukturanforderungen zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten. Die Evaluation erfolgt durch eine retrospektive Routinedatenanalyse (deskriptiv und multivariat) von Abrechnungsdaten der Jahre 2014 bis 2017 der AOK-Versicherten. Dabei werden Indikatoren zur (medizinischen) Versorgungsqualität (Arbeitspaket 1 [AP1]) und gesundheitsökonomische Outcomes (Arbeitspaket 2 [AP2]) untersucht. * Da es sich um eine retrospektive, kontrollierte Studie handelt, findet im Rahmen der Studie selbst keine Intervention statt.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: