Beschreibung der Studie

Die Fähigkeit, Gefühle bei anderen Personen zu erkennen und sich in deren Zustand einzufühlen, gehört zu den grundlegenden menschlichen Fertigkeiten. In der vorliegenden Studie soll diese Fähigkeit an verschiedenen Patientengruppen untersucht werden, die im Rahmen ihrer neurologischen und/oder psychischen Erkrankung an mehr oder weniger ausgeprägten Einschränkungen in ihren kognitiven Fähigkeiten leiden. Ziel der Studie ist es, die Fähigkeit zur Emotionserkennung als mögliches, einfach zu handhabendes Untersuchungsinstrument zur besseren und früheren Differentialdiagnostik der einzelnen Erkrankungsformen heranzuziehen.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist es, die Tests zur Emotionserkennung auf ihre Einsatzmöglichkeit als differentialdiagnostisches Früherkennungsinstrument hin zu überprüfen
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Zentrum für Neurologie und Neuropsychiatrie am LVR-Klinikum, HHU Düsseldorf

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Wert im "Mini-Mental-State"-Test < 28 für die Patientengruppen; keine sonstigen Erkrankungen, keine Hirnwerkzeugstörungen, kein Substanzmissbrauch

Ausschlusskriterien

  • Hirnwerkzeugstörungen, psychiatrische Diagnosen

Adressen und Kontakt

LVR-Klinik, ZNN, Düsseldorf

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Häufig gestellte Fragen

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Die über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich angestiegene Lebenserwartung hat zu einer steigenden Zunahme von Demenzerkrankungen geführt. Früherkennung und Differentialdiagnose der einzelnen Unterformen der Demenzen sowie deren Abgrenzung zu psychiatrischen Krankheitsbildern, in deren Rahmen teilweise erhebliche Überschneidungen hinsichtlich der kognitiven Symptomatik zu beobachten sind, stellen insbesondere für die Neuropsychologie in Zusammenarbeit mit Neurologie und Neuropsychiatrie weiterhin eine Herausforderung dar. Die Fähigkeit, Emotionen in den Gesichtern von Mitmenschen zu erkennen und zu dekodieren sowie mentale Zustände anderer und/oder soziale Situationen adäquat einzuschätzen („Theorie of Mind, ToM“), ist bei einigen dieser Krankheitsbilder je nach Krankheitsstadium maßgeblich eingeschränkt. Gängige differentialdiagnostisch eingesetzte Testverfahren und Testbatterien schließen in der Regel die Überprüfung dieser Fertigkeiten jedoch nicht ein. In der vorliegenden Studie ist geplant, auf Basis der bisherigen Forschungsergebnisse die Unterschiede dieser Aspekte der „Theory of Mind“, den emotionalen sowie den kognitiven, in den verschiedenen dementiellen Krankheitsbildern als mögliches Kriterium zur differentialdiagnostischen Früherkennung systematisch herauszuarbeiten.

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