Beschreibung der Studie

Patienten mit soliden Tumoren im fortgeschrittenen Stadium sind auf eine intensivierte und interdisziplinäre Therapie angewiesen. Dazu gehören periinterventionelle Chemotherapien und Bestrahlungen, genauso wie palliative Chemotherapien im metastasierten Zustand. Die Nebenwirkung dieser Therapieansätze sind zum Teil gravierend. Die häufigsten direkten Nebenwirkungen beinhalten Übelkeit, Abgeschlagenheit und Durchfall. Daneben kommt es aber auch zu verzögerten, lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Durch die toxische Wirkung auf das Knochenmark kommt es bei intensiven Chemotherapien auch zu Störungen der Hämatopoese. Während einer Chemotherapie kann es zu einem Abfall der Leukozyten im Blut kommen. Die Leukozyten sind als Teil der Immunabwehr aber essentiell zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Durch die Immunsuppression der Patienten kommt es deutlich häufiger zu schweren Infektionen als in der Normalbevölkerung. Außerdem zeigen die Krankheiten häufiger einen septischen Verlauf bis hin zu einem tödlichen Ausgang. Eine Sepsis kann bereits klinisch früh erfasst werden durch einfache Messung bestimmter Vitalparameter wie Blutdruck, Pulsfrequenz und Temperatur. Die Mortalität der septischen Patientin ist dabei von der Zeit bis zur Antibiotikatherapie abhängig. Die Sterblichkeit nimmt dabei mit jeder Stunde einer verspäteten Antibiotikagabe um ca. 7% zu. Trotz guter Aufklärung kommen Patienten unter Chemotherapie mit septischer Konstellation erst Stunden oder Tage nach Symptombeginn in die Klinik. Eine frühzeitige Detektion und Intervention durch medizinisches Personal wäre daher wünschenswert und würde sich möglicherweise auf die Mortalität und Hospitationszeit auswirken. Durch die rasante Entwicklung der Informationstechnologie haben sich in den letzten Jahren mobile Geräte entwickelt, die alle Voraussetzungen erfüllen, um in Echtzeit die wichtigsten Vitalparameter zu messen. Durch eine Software Analyse können potentielle Risikokonstellationen erkannt werden. Die Studie untersucht daher die Anwendung, Datensammlung und Datenübertragung eines mobilen Gerätes zur Sepsisprävention bei Patienten mit soliden Tumoren unter Chemotherapie.

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Studiendetails

Studienziel Pilotstudie zur Machbarkeit und Anwendung eines Mobilen Device an einem Patientenkollektiv. Einen primären Endpunkt gibt es nicht da es eine Pilotstudie ist.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Sana Klinikum Offenbach

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit soliden Tumoren zwischen 18 und 99 Jahren und geplanter Chemotherapie

Ausschlusskriterien

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Sana Klinikum Offenbach, Offenbach am Main

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Patienten mit soliden Tumoren im fortgeschrittenen Stadium sind auf eine intensivierte und interdisziplinäre Therapie angewiesen. Dazu gehören periinterventionelle Chemotherapien und Bestrahlungen, genauso wie palliative Chemotherapien im metastasierten Zustand. Die Nebenwirkung dieser Therapieansätze sind zum Teil gravierend. Die häufigsten direkten Nebenwirkungen beinhalten Übelkeit, Abgeschlagenheit und Durchfall. Daneben kommt es aber auch zu verzögerten, lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Durch die toxische Wirkung auf das Knochenmark kommt es bei intensiven Chemotherapien auch zu Störungen der Hämatopoese. Während einer Chemotherapie kann es zu einem Abfall der Leukozyten im Blut kommen. Die Leukozyten sind als Teil der Immunabwehr aber essentiell zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Durch die Immunsuppression der Patienten kommt es deutlich häufiger zu schweren Infektionen als in der Normalbevölkerung. Außerdem zeigen die Krankheiten häufiger einen septischen Verlauf bis hin zu einem tödlichen Ausgang. Eine Sepsis kann bereits klinisch früh erfasst werden durch einfache Messung bestimmter Vitalparameter wie Blutdruck, Pulsfrequenz und Temperatur. Die Mortalität der septischen Patientin ist dabei von der Zeit bis zur Antibiotikatherapie abhängig. Die Sterblichkeit nimmt dabei mit jeder Stunde einer verspäteten Antibiotikagabe um ca. 7% zu. Trotz guter Aufklärung kommen Patienten unter Chemotherapie mit septischer Konstellation erst Stunden oder Tage nach Symptombeginn in die Klinik. Eine frühzeitige Detektion und Intervention durch medizinisches Personal wäre daher wünschenswert und würde sich möglicherweise auf die Mortalität und Hospitationszeit auswirken. Durch die rasante Entwicklung der Informationstechnologie haben sich in den letzten Jahren mobile Geräte entwickelt, die alle Voraussetzungen erfüllen, um in Echtzeit die wichtigsten Vitalparameter zu messen. Durch eine Software Analyse können potentielle Risikokonstellationen erkannt werden. Die Studie untersucht daher die Anwendung, Datensammlung und Datenübertragung eines mobilen Gerätes zur Sepsisprävention bei Patienten mit soliden Tumoren unter Chemotherapie.

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