Beschreibung der Studie

Die Studie vergleicht nach der Primär-Implantation einer Standard-Knie-Totalendoprothese (Knie-TEP) vier rehabilitative Behandlungsprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten miteinander. Es sollen primär Erkenntnisse über die subjektive Zufriedenheit per Fragebogen sowie sekundär messtechnisch mit Hilfe der Ganganalyse gewonnen werden. Das primäre Ziel der Studie besteht darin zu zeigen, dass Schwerpunkttherapien zu einer höheren körperlichen Zufriedenheit (gemessen mittels PCS) führen als die schwerpunktlose Standardtherapie. Die Nachuntersuchungen erfolgen nach 3 und 6 Monaten. Es werden 60 Patienten eingeschlossen.

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Studiendetails

Studienziel Das Ziel der vorliegenden Studie ist die Effektivität verschiedener Therapien in der Rehabilitation von Patienten nach Implantation einer Knie-TEP mit Hilfe von Fragebögen sowie durch die nicht-invasive Methode der dreidimensionalen, instrumentierten Ganganalyse quantitativ zu erfassen und miteinander zu vergleichen. Es sollen primär Erkenntnisse über die subjektive Zufriedenheit per Fragebogen gewonnen werden. Dies geschieht in den Nachuntersuchungen 3 und 6 Monate nach der Operation.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Erwin-Röver-Stiftung

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Alter am Operationstag von 45 bis einschließlich 80 Jahre
  • Im Röntgen nachgewiesene Gonarthrose
  • Normale motorische Funktion der unteren Extremitäten, dokumentiert durch klinische Untersuchung und Fehlen anamnestischer Hinweise auf eine neurologische Erkrankung mit Änderung der motorischen Funktion

Ausschlusskriterien

  • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, die eine hochgradig verminderte Belastungsfähigkeit im Alltag zur Folge haben und als Kontraindikation einer körperlichen Belastung gelten (z.B. Herzinsuffizienz NYHA Stadium IV)
  • Einnahme von Medikamenten mit Einfluss auf die Gleichgewichtsfähigkeit
  • Personen mit Veränderungen der Gleichgewichtsfähigkeit und Sensibilitätsstörungen im Bereich der unteren Extremität durch Erkrankungen wie M. Meniére, Erblindung, Polyneuropathie, Multipler Sklerose etc.
  • Neurologische Erkrankung mit veränderter motorischer Funktion der unteren Extremitäten, insbesondere Parese mit Kraftgrad schlechter als 4/5 oder klinisch feststellbare Tonuserhöhung bzw. Spastik
  • Allergie gegen Bestandteile der implantierten Prothese oder des Knochenzements
  • Zustand nach Implantation innerhalb des ersten Jahres nach OP einer Endoprothese oder Arthrodese in angrenzenden Gelenken
  • Patient ist präoperativ nicht in der Lage, ohne Unterarmgehhilfen das Ganglabor auf ebener Strecke zu durchlaufen
  • Intraoperative periprothetische Fraktur mit postoperativ erforderlicher Teilbelastung
  • Höhergradige periphere Lähmung des betroffenen Beines als Operationskomplikation (bei einem Kraftgrad schlechter als 4/5)
  • Vor dem Beginn der Rehabilitation auftretende Weichteilinfekte

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Häufig gestellte Fragen

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Es handelt sich um eine randomisierte, prospektive, beobacher-verblindete Therapie-Vergleichsstudie von Reha-Konzepten. Ziel der Studie ist der Vergleich der Reha-Konzepte nach der Primär-Implantation einer Standard-Knie-Totalendoprothese (Knie-TEP). In der Studie werden vier rehabilitative Behandlungsprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten miteinander verglichen. Messparameter werden die instrumentelle Ganganalyse, der Knee Society Score und der SF-36 sowie die Messung der Schmerzintensität mittels der visuellen analogen Schmerzskala (VAS) sein.

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