Beschreibung der Studie

Endometriumkarzinome (Gebärmutterkrebs) sind die häufigsten malignen Erkrankungen im gynäkologischen Fachbereich. Die Inzidenz steigt mit zunehmendem Alter. Dies wird besonders in der westlichen Welt aufgrund des demographischen Wandels zu einem drastischen Anstieg der Inzidenz in den nächsten Jahren führen und somit wird die Behandlung dieser Erkrankung an Bedeutung gewinnen. Die International Federation of Gynecology and Obsterics (FIGO) empfiehlt eine totale abdominelle (durch einen Bauchschnitt) Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) sowie bilaterale Salpingo-Ophorektomie (Eierstocksentfernung) und Lymphadenektomie Lymphknotenentfernung). Da eine Vielzahl von Patientinnen mit der Diagnose Endometriumkarzinom Komorbiditäten aufweisen (Diabetes mellitus, Adipositas, Kardiovaskuläre Erkrankungen etc.), ist ein invasiv großangelegter Eingriff per Laparotomie des Öfteren nicht durchführbar oder birgt höhere Risiken während der Anästhesie und der Operation. Aufgrund dessen zieht man die vaginale Hysterektomie in diesen Fällen als Alternative in Betracht. Ziel dieser Retrospektiven Studie soll es sein die Ergebnisse sowie Folgen der verschiedenen Therapieoptionen zu vergleichen und gleichzeitig Risikofaktoren der jeweiligen Eingriffe zu evaluieren.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich des onkologischen Ergebnisses (Gesamtüberleben und rezidivfreies Überleben) nach Laparotomie versus vaginaler Hysterektomie bei Patientinnen nach Endometriumkarzinom
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • alle Patientinnen mit histologisch gesichertem Endometriumkarzinom

Ausschlusskriterien

  • alle anderen Tumorentitäten, Patientinnen ohne histologische Nachweise eines Endometriumkarzinoms

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Gebärmutterkrebs-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Endometriumkarzinome sind die häufigsten malignen Erkrankungen im gynäkologischen Fachbereich. Die Inzidenz steigt mit zunehmendem Alter. Dies wird besonders in der westlichen Welt aufgrund des demographischen Wandels zu einem drastischen Anstieg der Inzidenz in den nächsten Jahren führen und somit wird die Behandlung dieser Erkrankung an Bedeutung gewinnen. Die International Federation of Gynecology and Obsterics (FIGO) empfiehlt eine totale abdominelle Hysterektomie sowie bilaterale Salpingo-Ophorektomie und Lymphadenektomie. Da eine Vielzahl von Patientinnen mit der Diagnose Endometriumkarzinom Komorbiditäten aufweisen (Diabetes mellitus, Adipositas, Kardiovaskuläre Erkrankungen etc.), ist ein invasiv großangelegter Eingriff per Laparotomie des Öfteren nicht durchführbar oder birgt höhere Risiken während der Anästhesie und der Operation. Aufgrund dessen zieht man die vaginale Hysterektomie in diesen Fällen als Alternative in Betracht. Ziel dieser Retrospektiven Studie soll es sein die Ergebnisse sowie Folgen der verschiedenen Therapieoptionen zu vergleichen und gleichzeitig Risikofaktoren der jeweiligen Eingriffe zu evaluieren. Im Rahmen der Datenerhebung wird eine Liste von Patientinnen, die an einem Endometriumkarzinom erkrankt sind vom Tumorregister Mecklenburg-Vorpommern erstellt. Anhand derer werden OP-Berichte sowie Anamnese, Follow-up Untersuchungen und Behandlungen den Akten entnommen sowie Patientencharakteristika erhoben.

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