Beschreibung der Studie

Wir prüfen eine kurze achtsamkeits- und verhaltenstherapeutische Gruppenintervention für Patientinnen mit Brustkrebs, die bei Beginn einer stationären Rehabilitation erhöhten negativen Stress berichten. Drei Sitzungen (eine Sitzung pro Woche) werden zu den Themen Angst, Fatigue und Motivation durchgeführt. Die Teilnehmerinnen der Kontrollgruppe erhalten ein unspezifisches Gruppengesprächsangebot im gleichen zeitlichen Umfang. Die Zuweisung zu den beiden Gruppen erfolgt zufällig. Untersucht wird, ob Teilnehmerinnen der achtsamkeits- und verhaltenstherapeutischen Intervention geringere Angstsymptome erreichen als Teilnehmerinnen der Kontrollgruppe.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Zielkriterium ist der mit der Hospital Depression and Anxiety Scale (HADS) erhobene Angstwert. Die HADS ist ein Fragebogen zur Selbstbeurteilung von depressiven Symptomen und Angstsymptomen, der für körperlich erkrankte Patienten entwickelt wurde (Zigmond und Snaith 1983). Das Angstmodul der HADS wird durch 7 Items gebildet. Angstsymptome der letzten Wochen werden vierstufig bewertet (0 bis 3 Punkte). Die Werte der Summenskala reichen von 0 bis 21 Punkten. Der Angstwert wird am Beginn und am Ende der Rehabilitation sowie 12 Wochen nach Abschluss der Rehabilitation erhoben. Der primäre Endpunkt ist der Wert nach 12 Wochen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle VAMED Rehaklinik Ahrenshoop GmbH

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen werden Rehabilitandinnen mit Brustkrebs (Tumorstadien I-IV) und einem Wert von mindestens 5 Punkten auf dem Distress-Thermometer.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden Patientinnen, die sich bereits in psychiatrischer und/oder psychotherapeutischer Behandlung befinden. Patientinnen mit einem duktalen Carcinoma in situ können nicht an der Studie teilnehmen.

Adressen und Kontakt

VAMED Rehaklinik Ahrenshoop GmbH, Ostseebad Ahrenshoop

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Häufig gestellte Fragen

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Mit rund 69.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Brustkrebs in Deutschland die mit Abstand häufigste Krebserkrankung der Frau. Eine Brustkrebserkrankung stellt für viele Frauen ein sehr belastendes und traumatisierendes Ereignis dar. Viele Frauen berichten nach Abschluss der akuten Krebsbehandlung ein hohes Maß an Angst. Die Vier-Wochen-Prävalenz einer psychischen Erkrankung bei Brustkrebspatientinnen in einer großen deutschen Stichprobe lag bei rund 40 %. Am häufigsten waren Angststörungen, Anpassungsstörungen und affektive Störungen. In Deutschland besteht nach Abschluss der Primärbehandlung die Möglichkeit der medizinischen Rehabilitation, um den Umgang mit der Erkrankung und den Krankheitsfolgen zu unterstützen und die Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben und Alltag möglichst weitgehend zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Rehabilitation wird überwiegend stationär durchgeführt und dauert in der Regel drei Wochen. Psychoonkologische Angebote haben dabei einen wichtigen Platz. Die von der Deutschen Rentenversicherung formulierten Reha-Therapiestandards sehen bei Brustkrebspatientinnen während der Rehabilitation für mindestens 40 % der Rehabilitandinnen psychologische Interventionen von wenigstens 90 min pro Woche vor. Die starke Empfehlung für psychoonkologische Interventionen, wird durch verschiedene Übersichtsarbeiten und aktuelle randomisierte kontrollierte Studien bestätigt. Diese Arbeiten legen nahe, dass eine kurze Psychotherapie bei Brustkrebspatientinnen psychische Beschwerden reduziert und Lebensqualität verbessert. Unsere Studie soll klären, ob sich durch eine kurze Intervention, die zusätzlich zu den in den Reha-Therapiestandards vorgesehenen psychologischen Interventionen durchgeführt wird, eine weitere Reduktion von Angstsymptomen erreichen lässt. Das Studienprotoll wurde von den Ethikkommissionen der Universität zu Lübeck (19-094) und der Universitätsmedizin Greifswald (BB 062/19) geprüft und zustimmend bewertet.

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