Beschreibung der Studie

Die Kontrolle der Exspiration ist zunehmend Gegenstand aktueller klinischer und experimenteller Forschung. Nach der Entwicklung der Fluss-kontrollierten Exspiration (FLEX), hat die Arbeitsgruppe Klinische Atemphysiologie des Universitätsklinikums Freiburg den Flow Limiter entwickelt. Dabei handelt es sich um ein passives Bauteil aus Kunststoff, welches unter Spontanatmung und Ventilation eingesetzt werden kann. Die Reduktion des exspiratorischen Atemflusses wird durch das Ablenken einer Ventilplatte im Inneren des Flow Limiters erreicht. Über zwei Stellschrauben kann die Vorspannung und die maximale Okklusion des Flow Limiters individuell an die Bedürfnisse und Toleranz angepasst werden. Im Rahmen dieser klinischen Studie soll der Einfluss der Spontanatmung mittels Flow Limiter auf das Auftreten postoperativer pulmonaler Komplikationen und weiterer Parameter bei adipösen PatientInnen nach bariatrischen Operationen untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Postoperative Sauerstoffsättigung (Pulsoxymetrie).
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 64
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Elektiver Eingriff in Allgemeinanästhesie
  • ASA Status I-III
  • Schriftliches Einverständnis
  • BMI > 30 kg/m.^-2

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahre
  • COPD (ab Stadium GOLD 3, klinische Präsentation)
  • Schwangerschaft
  • Notfalleingriff
  • Ablehnung durch die/den Patientin/Patienten

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Freiburg, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Adipositas wird nach wie vor als ein Risikofaktor pulmonaler Komplikationen nach abdominalchirurgischen Operationen diskutiert (1,2). Tierexperimentelle Studien legen nahe, dass eine gleichförmigere Exspiration zu einer Verbesserung der intrapulmonalen Luftverteilung führt (3,4). Durch den Einsatz eines speziell entwickelten Flow-Limiters kann ohne externe Sensorik oder Energiequelle eine Abbremsung der Exspiration erzielt werden. Um den Einfluss des postoperativen Atemtrainings bei adipösen PatientInnen nach abdominalchirurgischen Operationen in Allgemeinanästhesie zu untersuchen, werden die ProbandInnen in zwei Gruppen mit einem Verhältnis von 1:1 zufällig zugeteilt (Kontrollgruppe vs. Interventionsgruppe). Nach standartisierter Allgemeinanästhesie atmen die ProbandInnen entweder ohne (Kontrollgruppe) oder mit Flow Limiter (Interventionsgruppe) spontan über eine dicht sitzende Gesichtsmaske. Während dieser Studienphase werden respiratorische, hämodynamische und klinische Variable aufgezeichnet und ausgewertet. Am 3. postoperativen Tag erfolgt ein follow-up zur Detektion postoperativer pulmonaler Komplikationen (wie etwa Pneumonie, Notwendigkeit der Beatmung, Hypoxie, ARDS). (1): Shimizu et al.: Influence of visceral obesity for postoperative pulmonary complications after pancreaticoduodenectomy. J Gastrointest Surg 2011; 8: 1401-1410. (2): Bamgbade et al.: Postoperative complications in obese and nonobese patients. World J Surg 2007; 31: 556-560. (3): Schumann et al.: Determination of respiratory system mechanics during inspiration and expiration by FLow-controlled EXpiration (FLEX): a pilot study in anesthetized pigs. Minerva anestesiologica 2014;80:19–28. (4): Schmidt et al.: Improved lung recruitment and oxygenation during mandatory ventilation with the new Expiratory Ventilation Assistance – a controlled interventional trial in healthy pigs. Eur J Anaesth 2018 Oct;35(10):736-744.

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