Beschreibung der Studie

Patienten mit beidseitiger Hörminderung, die auf einer Seite ein Cochlea-Implantat (CI) und auf der anderen Seite ein Hörgerät (HG) verwenden, werden als bimodal versorgte Patienten bezeichnet. Bei einer HG-Einstellung wird zuerst eine Anpassformel verwendet, welche die Verstärkung des HG berechnet. Danach wird der Klang bei der Feinanpassung für jeden Patienten optimiert. Diese Studie hat zwei Ziele. Das erste ist der Vergleich von zwei neuen Anpassformeln für das Naída Link HG mit der aktuell in diesem HG verwendeten bimodalen Anpassformel. Das zweite ist der Vergleich des bimodalen Klangs bei einer Feinanpassung des HG und des CI durch den Nutzer mit dem Klang ohne Feinanpassung beider Hörsysteme.

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Studiendetails

Studienziel Bei den bimodalen Studienpatienten wird die Sprachverständlichkeitsschwelle für Sätze des Oldenburger Satztest (OlSa) im Störgeräusch in dB SNR mit Cochlea-Implantat (CI) und HG mit HG-Anpassung gemäß einer neuen Anpassformel BFFMT und mit der APDB gemessen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 15
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Advanced Bionics AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: ≥ 18 Jahre
  • Muttersprache: Deutsch
  • unilaterale CI-Versorgung
  • CI-Prozessor: Naída CI Q70, Naída CI Q90
  • kontralaterale Hörgeräteversorgung
  • Hörerfahrung mit CI und HG: ≥ 6 Monate
  • Sprachverstehen mit CI: Sprachverständlichkeitsschwelle im Störgeräusch < 10 dB SNR für OlSa S0N0
  • Kontralaterale unversorgte Hörschwellen: ≤ 90 dB im Frequenzbereich 125-2000 Hz

Ausschlusskriterien

  • kognitive Einschränkungen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Um die bimodale Versorgung zu optimieren, hat Phonak das Hörgerät Naída Link entwickelt, welches mit der Anpassformel „Adaptive Phonak Digital Bimodal“ (APDB) ausgestattet ist. Das Ziel dieser Studie ist zwei neue bimodale Anpassformeln für Naída Link-Hörgeräte mit der bimodalen Anpassformel APDB vergleichen.Die Anpassformeln untterscheiden sich in den Eingangsgrößen. Bei der APDB werden die Hörschwellen bei akustischer Stimulation (threshold levels, T-Level) genutzt, um die Pegel angenehmster Lautstärke (most comfortable levels, M-Level) zu berechnen. Im Gegensatz dazu, werden bei der BFFM die M-Level verwendet, um daraus die T-Level zu berechnen. Bei der HG-Anpassung gemäß der Anpassformel BFFMT werden sowohl die M-Level als auch die T-Level gemessen. Der Vergleich der drei bimodalen HG-Anpassformeln erfolgt anhand von Lautheitsskalierungen bei monauralem Hören mit dem HG sowie von Klangbewertungen und Tests der Sprachverständlichkeit im Störgeräusch bei bimodaler Versorgung. Ein weiteres Ziel dieser Studie besteht darin, den bimodalen Klang bei nutzerzentrierter Feinanpassung des HG und des CI mit dem Klang ohne nutzerzentrierte Feinanpassung beider Hörsysteme zu vergleichen. Bei der nutzerzentrierten Feinanpassung stellen die Patienten die Klangfarbe und Lautstärke mit dem CI und dem HG ein.

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