Beschreibung der Studie

Viele Patienten leiden an einer fortgeschrittenen Lebererkrankung (Leberzirrhose). Diese geht mit verschiedenen Beschwerden, Symptomen und Komplikationen einher. Eine davon ist das Auftreten von Bauchwasser (Aszites). Bauchwasser sollte behandelt werden. Die Behandlung ist je nach der Menge, die an Bauchwasser vorliegt, unterschiedlich. Wenn viel Bauchwasser vorhanden ist, muss dieses abgelassen werden. Im Rahmen der Studie geschieht dies durch die Einlage einer Drainage in die Bauchhöhle und das langsame Ablassen des Bauchwassers, um zu starke Flüssigkeitsverschiebungen zu vermeiden. Darüber hinaus werden Infusionen verabreicht, die ebenfalls zu starken Flüssigkeitsschwankungen entgegenwirken sollen. Denn zu starke Flüssigkeitsschwankungen können gesundheitsschädliche Folgen nach sich ziehen; hierzu gehören beispielsweise Nierenschäden oder eine veränderte Zusammensetzung der Blutsalze.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der Plasmareninkonzentration
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 36
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Medizinische Klinik 1 des Universitätsklinikums Erlangen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähige Patienten mit einer hydropisch dekompensierten Leberzirrhose (bildmorphologisch oder histologisch gesichert) jeglicher Genese, die älter als 18 Jahre alt und einwilligungsfähig sind, und deren Aszites sonographisch beurteilt punktionswürdig erscheint.

Ausschlusskriterien

  • Bilirubin > 10 mg/dl
  • Kreatinin > 3 mg/dl
  • Aktive Blutung
  • Spontanbakterielle Peritonitis
  • Schwere Infektion oder Sepsis (nach Ermessen des Prüfarztes)
  • Bekannte Primäre Nierenerkrankung
  • Bekannte Herzinsuffizienz > NYHA 2 oder EF < 35%
  • Bekannte aktive maligne Grunderkrankung
  • Thrombozyten < 40000
  • Quick < 40%
  • Na <125 mmol/l
  • Schwangerschaft
  • Stillende Mütter

Adressen und Kontakt

Medizinische Klinik 1, Erlangen

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel des Projekts ist die Analyse eines alternativen Parazenteseverfahrens bei Patienten mit hydropisch-dekompensierter Leberzirrhose im Hinblick auf Effektivität und Sicherheit. Nationale und internationale Leitlinien empfehlen eine Einmalparazentense. Hierbei wird der gesamte Aszites einmalig in kurzer Zeit abgelassen und ab dem fünften Liter 8 g Humanalbumin pro Liter Aszites substituiert. Das Ziel der Albuminsubstitution ist das Verhindern der sogenannten paracentesis circulatory disfunction (PPCD), denn durch die massiven Flüssigkeitsverschiebungen ist das Risiko einer Hyponatriämie und für das Auftreten eines akuten Nierenversagens erhöht. In unserem Versuchsvorhaben möchten wir ein alternatives Verfahren der Aszitesbehandlung untersuchen. Hierbei wird der Aszites nicht plötzlich, sondern fraktioniert (1,5 l/8 h) abgelassen, und es erfolgt eine Substitution mit Kristalloiden (1:3-1:2, je nach Volumenstatus des Patienten).

Quelle

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