Beschreibung der Studie

In dieser Studie soll überprüft werden, ob die zusätzliche regelmäßige Messung der Körperzusammensetzung (vor OP und im Rahmen der Nachsorge) einen Effekt auf die postoperative Entwicklung des Gewichtes und der Begleiterkrankungen, sowie der Laborwerte von Patientinnen nach Mini-Magenbypass/ Ein-Anastomosen-Magenbypass hat. Teilnehmen können alle Patientinnen, die die Einschlußkriterien erfüllen.

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Studiendetails

Studienziel Präoperativer primärer Endpunkt: Hat die präoperativ erfasste Körperzusammensetzung Einfluss auf die postoperative Veränderung der Körperzusammensetzung? Postoperativer primärer Endpunkt: Hat die regelmäßige Messung der Körperzusammensetzung prä- und postoperativ mit Visualisierung und Quantifizierung der Veränderungen Einfluss auf die Veränderung der Körperzusammensetzung?
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Firma seca Gmbh & co.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen einer Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Kostenträgers für den geplanten Eingriff oder Erfüllung der Kriterien der S3-Leitlinie „Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“
  • Body Mass Index (BMI) präoperativ 40 bis 60 kg/m²
  • Mini Gastric Bypass/One-Anastomosis Gastric Bypass (MGB/OAGB) als geplante Operation
  • Vorliegen der unterzeichneten Patienteninformation und -einwilligung

Ausschlusskriterien

  • Frühere bariatrische Operation
  • Gewichtsverlust >10% in den vorhergehenden 3 Monaten
  • keine vorliegende Einwilligungserklärung
  • Schwangerschaft
  • bekannte Herzinsuffizienz NYHA II oder schwerer
  • GFR < 60 ml/min oder bekannte Niereninsuffizienz KDIGO G3 oder schwerer Veränderung einer diuretischen Therapie in den vergangenen 6 Monaten
  • Lähmungen z.B. in Folge eines Schlaganfalls
  • Amputationen
  • elektrische Implantate z.B. Herzschrittmacher oder ICD (implantierter Cardio-Defibrilator)
  • Insulinpumpen
  • vom Sponsor oder des Studienzentrums abhängige Personen
  • Alkoholabhängigkeit
  • aktive Prothesen
  • elektronische life-support systems, z.B. Kunstherz, künstliche Lunge
  • mobile, elektrische, Medizingeräte, z.B. EKG, Infusionspumpen

Adressen und Kontakt

Adipositas-Klinik Schön Klinik Hamburg Eilbek, Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Bariatrische Operationen sind die derzeit effektivste Therapie der Adipositas Grad II oder größer. Neben der dauerhaften Gewichtsreduktion profitieren die Patienten vor allem von einer anhaltenden Besserung zahlreicher Folgeerkrankungen der Adipositas. Die beiden derzeit am häufigsten durchgeführten Verfahren (Schlauchmagen, Magenbypass) haben gemeinsam, dass der Gewichtsverlust in den ersten postoperativen Monaten rasant verläuft und bei den meisten Patienten nach ca. einem Jahr einen Tiefpunkt erreicht. Im Laufe der Zeit kommt es nahezu regelhaft zu einem Wiederanstieg des Gewichts um 10-20%, manchmal jedoch deutlich mehr. Der durchschnittliche Verlust an Übergewicht (Excess Weight Loss) beträgt ca. 60-70% (Sjöström L, Kushner RF). Bisherige Studien zur Messung der Körperzusammensetzung haben gezeigt, dass neben dem deutlichen Rückgang der Fettmasse auch ein signifikanter Anteil an Muskulatur verloren geht (Otto M, Azevedo de Aquino L). Gerade in der Zeit des rasanten Gewichtsverlustes ist es von entscheidender Bedeutung, durch eine optimierte Proteinzufuhr und gesteigerte sportliche Aktivität einem Abbau von Muskelmasse entgegenzuwirken (Mechanick JI, Coen PM). Eine bariatrische Operation hat einen signifikant positiven Effekt auf die Lebensqualität der Patienten (Lindekilde, 2015). Der Einfluss einer medizinischen Körperzusammensetzungsanalyse auf Lebensqualität und Therapieadhärenz wurde bisher noch nicht untersucht. Ob die Ausprägung des postoperativen Muskelmasseverlustes oder eine bereits präexistente Sarkopenie ein reliabler Prädiktor für den langfristigen Gewichtsverlauf ist (Vassilev G, Mastino D), Einfluss auf die Besserung von Komorbiditäten hat und die Lebensqualität der betroffenen Patienten oder weitere Parameter beeinflusst, ist bisher nicht eingehend untersucht worden und ist ein Ziel dieser Studie. Ebenso ist der Zusammenhang zwischen reduzierter Muskelmasse (Sarcopenie) und erhöhtem Risiko operativer Komplikationen aus anderen Bereichen der Abdominalchirurgie bekannt (Friedman J, Nishigori T). Ein weiterer Fokus dieser Studie liegt daher auf der Beobachtung perioperativer Komplikationen abhängig von der präoperativen Körperzusammensetzung.

Quelle

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