Beschreibung der Studie

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sind Schlaganfall-Patientinnen und Patienten auf eine gute ambulante Versorgung angewiesen, um die Folgen des Schlaganfalls wie funktionelle Einschränkungen zu überwinden und das Risiko eines erneuten Schlaganfalls zu reduzieren. Für die Betroffenen stellt die Situation nach dem Klinikaufenthalt häufig eine große Herausforderung dar: die Versorgungslandschaft ist fragmentiert und unübersichtlich. Das Projekt INDIKA will die Patienten durch eine koordinierte ambulante Versorgung dabei unterstützen, angemessen versorgt zu werden. Zum Einen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Case Management durch qualifizierte Krankenschwestern, zum Anderen sind sie in ein lokales Versorgungsnetzwerk integriert, in dem die Versorger aus verschiedenen Sektoren und Berufen koordiniert zusammenarbeiten.

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Studiendetails

Studienziel Inanspruchnahme niedergelassener Neurologen im Sinne einer verbesserten Sekundärprävention und die Rezidivrate innerhalb der ersten 12 Monate nach Schlaganfall/TIA; gemessen anhand von Krankenkassenroutinedaten.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle GKV-Spitzenverband

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Stroke or TIA innerhalb der letzten 6 Monate; 2) wohnhaft im Bezirk Pankow

Ausschlusskriterien

  • unzureichende Deutschkenntnisse

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Transitorische Ischämische Attacke-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Die Studie untersucht die Wirksamkeit einer komplexen Intervention für Schlaganfallbetroffene in der post-stationären Phase bestehend aus einem individuellen Case Management und der Integration in ein lokales Versorgungsnetzwerk. Ziel ist der Vergleich mit Patientinnen und Patienten in der Regelversorgung hinsichtlich der Inanspruchnahme adäquater Leistungen, der Rezidiv-, der Rehospitalisierungs- und der Mortalitätsrate im ersten Jahr nach Schlaganfall u.a. Datengrundlage hierfür sind die Krankenkassenroutinedaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie vergleichbaren Patientinnen und Patienten der Regelversorgung. Diese Kontrollgruppe wird durch exaktes Matching anhand von zentralen Parametern wie Alter, Geschlecht, Aufenthaltsdauer im Akutkrankenhaus etc. gebildet.

Quelle

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