Beschreibung der Studie

Die Angst vor dem Autofahren ist ein weit verbreitetes Phänomen, sodass Schätzungen zufolge rund 1% der Bevölkerung von Autofahrängsten betroffen sind. Dies kann für manche Betroffene eine Beeinträchtigung im täglichen Leben darstellen. In unserem Forschungsprojekt stehen Menschen mit Autofahrängsten im Fokus, die als Fahrer/-in unter Autofahrängsten leiden und daher eine psychotherapeutische Behandlung aufsuchen. Die Therapiestudie dient der Evaluation eines spezialisierten Behandlungsmoduls zur verhaltenstherapeutischen Behandlung von Autofahrängsten. Bisher liegen keine vergleichbaren Therapiestudien zur Behandlung der spezifischen Autofahrangst vor und es gibt bis dato kein Behandlungsmanual. Diese Studie soll diese Forschungslücke schließen und dazu beitragen, ein evaluiertes Behandlungsvorgehen zur Behandlung von Autofahrängsten anbieten zu können.

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Studiendetails

Studienziel Outcome: -Scores im Driving Cognitions Questionnaire Revised -Score im ISAP (Instrument zur Erfassung der spezifischen Autofahrphobie nach DSM-V) -Evaluation durch den Patienten -Evaluation durch den Therapeuten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Studienphase 1
Zahl teilnehmender Patienten 26
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universität Koblenz-Landau, Klinische Psychologie und Psychotherapie des Erwachsenenalters, WiPP - Psychotherapeutische Universitätsambulanz

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • das Hauptanliegen für das Aufsuchen psychotherapeutischer Behandlung muss die Behandlung der Autofahrängste sein (die Autofahrängste dürfen differenzialdiagnostisch Teil jeder Angststörung sein, müssen nicht als spez. Phobie auftreten)
  • die Autofahrängste bestehen in der Angst beim Fahren eines Autos als Fahrer (nicht primär als Bei- oder Mitfahrer)
  • Erreichen eines Summenwertes von 6 bei der Bearbeitung des ISAP (Instrument zur Erfassung der spezifischen Autofahrphobie)
  • grundsätzliche Bereitschaft zur Exposition
  • Dosis (zwei Doppelstunden pro Woche) realisierbar

Ausschlusskriterien

  • derzeit keine andere laufende Psychotherapie
  • im Rahmen einer etwaigen vorausgegangenen Psychotherapie darf in den letzten zwei Jahren keine Autofahrangstbehandlung stattgefunden haben
  • keine akute Psychose
  • keine Suizidalität
  • Konstanthaltung psychiatrischer Medikation, falls zutreffend
  • keine Einnahme von Benzodiazepinen und Z-Substanzen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Phobie-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel ist die Evaluation eines vorgeschlagenen kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungsmoduls zur Behandlung von Autofahrängsten. Der Schwerpunkt liegt auf einem expositionsbasierten Vorgehen, realisiert durch die Nutzung eines Fahrsimulators und der Kooperation mit einer Fahrschule. Die Studie soll ein randomisiert-kontrolliertes Design beinhalten und die Dosis beträgt zwei Sitzungen à 100 Minuten pro Woche. Die Behandlung nach dem Autofahrangstbehandlungsmodul besteht einschließlich Booster-Sitzung und Katamnese aus 20 therapeutischen Sitzungen.

Quelle

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