Beschreibung der Studie

Nach einer einseitigen Amputation der unteren Extremität besteht das Risiko von Schmerzen und Einschränkungen an dem nicht amputierten Bein sowie von Rückenschmerzen. Es gibt eine ganze Anzahl an älteren Studien, die die Häufigkeit und Auswirkung von solchen Folgeschäden analysiert haben und eine erhöhte Häufigkeit zeigen. Zudem gibt es Studien, die Hinweise darauf geben, dass ein Zusammenhang mit der Qualität der prothetischen Versorgung besteht. Daher ist es zum einen wichtig aktuelle Daten zur Häufigkeit zu ermitteln. Zum anderen ist der Vergleich dieser Daten zwischen zwei verschiedenen Gruppen von Prothesen- Kniegelenken wichtig, um mögliche Folgeschäden für Amputierte in Zukunft durch die entsprechende Wahl des Prothesenkniegelenks zu reduzieren. In der geplanten Studie sollen daher Amputierte mit verschiedenen Prothesenkniegelenken einmalig entsprechend befragt und untersucht werden.

Passende Studie finden

Studiendetails

Studienziel Primärer Bewertungsparameter ist die Prävalenz von klinischen Symptomen der Gonarthrose kontralateral mit Hilfe der Kriterien des ACR mit MPK im Vergleich zu mechanischen Kniegelenken
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Ottobock SE & Co. KGaA

Finden Sie die richtige Arthrose-Studie

Mithilfe unseres medizinischen Fragebogens finden Sie heraus, ob diese oder eine andere Studie eine Möglichkeit für Sie darstellt.

Richtige Studie finden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Person ist 40-80 Jahre alt
  • Person ist männlich
  • Person kann Einwilligung in die Studie selbstständig erklären
  • Person stimmt dem Studienablauf zu
  • Person ist transfemoral amputiert oder knieexartikuliert
  • Person ist unilateral amputiert
  • Person hat mindestens den Mobilitätsgrad 2 oder höher
  • Person ist zum Zeitpunkt der Untersuchung seit mind. 5 Jahren amputiert
  • Person nutzt zum Zeitpunkt der Untersuchung seit mind. 3 Jahren ein Kniegelenk aus einer der zwei Kategorien:
  • MPK (C-Leg, Genium, Kenevo)
  • mechanisches Kniegelenk mit oder ohne yieldender Funktion

Ausschlusskriterien

  • Person mit Mobilität einschränkenden Schaft-Passform Problemen
  • Person mit diagnostizierte orthopädischen und neurologischen Beeinträchtigungen an der kontralateralen unteren Extremität, die nicht mit der Amputation in Zusammenhang stehen (Lähmungen, Fehlbildungen, PAVK, etc.)
  • Person kann/will den Anweisungen nicht folgen
  • Nutzung eines querovalen Prothesenschafts
  • Nutzung eines Mikroprozessor gesteuerten oder aktiven Prothesenfuß

Adressen und Kontakt

Otto Bock, Göttingen

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Göttingen via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten des Studienarztes und Informationen über mögliche nächste Schritte an Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Nach einer einseitigen Amputation der unteren Extremität besteht das Risiko von Folgeschäden, wie Schmerzen und Einschränkungen an dem nicht amputierten Bein (ggf. Arthrose) oder Rückenschmerzen. Es gibt eine ganze Anzahl an älteren Studien, die die Prävalenz und Auswirkung von solchen Folgeschäden analysiert haben und eine erhöhte Prävalenz zeigen. Zudem gibt es Studien, die Hinweise darauf geben, dass ein Zusammenhang dieser Folgeschäden mit der Qualität der prothetischen Versorgung, u.a. Auswahl der Prothesenpassteile, besteht. Daher ist es zum einen wichtig aktuelle Daten zur Prävalenz zu generieren und hier insbesondere bei Oberschenkelamputierten, da dort weniger Daten existieren und die Prothesenqualität in den letzten 15 Jahre deutlich verbessert wurde. Zum anderen ist der Vergleich dieser Daten zwischen zwei verschiedenen Kategorien von Kniegelenken wichtig, um mögliche Folgeschäden für Amputierte in Zukunft durch die entsprechende Wahl des Prothesenkniegelenks zu reduzieren. In der geplanten Studie sollen daher Amputierte mit zwei Kategorien von Prothesenkniegelenken einmalig entsprechend befragt und untersucht werden.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: