Beschreibung der Studie

Gegenstand dieser Beobachtungsstudie ist die Auswertung von Patientendaten in der Viszeral (= Bauch-)chirugie, bei denen gefäßchirurgische und operative Aspekte in die Behandlung einfließen und die Analyse ihrer peri- und postoperativen Einflussfaktoren. Ein besonderes Augenmerk wurde den Bauchspeichel-Teilentfernungen mit Gefäßersatz gewidmet. Weiterhin wurden Gefäßbeeinträchtigungen im peri- und nachoperativen Verlauf, intraoperative, behandlungsbedingte Gefäßverletzungen, akute und chronische Darmdurchblutungsstörung sowie krankhafte Darmschlagadererweiterungen in die Beobachtung mit einbezogen. Zusätzlich wurden operative und bildgebungsgestützte (radiologische) Therapiemaßnahmen verglichen und hinsichtlich ihres postoperativen Abschlusses ausgewertet.

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Studiendetails

Studienziel - Beschreibung der Behandlungsaspekte (Resektions- und Revisions-Op-Rate, erreichter Tumor-Sicherheitsabstand, R0-Resektionsrate, Mitnahme benachbarter Organe, Blutverlust, Transfusionsbedarf, ITS- und postop. Behandlungsdauer), - Einfluss von Patienten- und Tumorbefund (z.B.: demografische Studiendaten wie Lebensalter, Geschlecht, Risikofaktoren, präoperatives Diagnostikprofil, Krankenhaus- und ITS-Aufenthaltsdauer, TNM-Klassifikation, Gefäßinfiltration, -alteration) auf die postoperative Morbidität (Nachblutungen, Anastomoseninsuffizienz, Thrombose/Embolie, Wundabszess, intraabdomineller Abszess, Serombildung, Platzbauch, Pankreasfistel, Restpankreatitis) und Letalität.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 113
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinik linik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Lokalbefund-assoziierte bzw. iatrogene Gefäßalteration im Rahmen von operativen bzw. interventionellen Eingriffen des viszeralchirurgischen, teils hochspezialisierten Operationsprofils
  • Es handelt sich um einen 10-Jahres- Untersuchungszeitraum (01 . Januar 1999 bis 31.
  • Dezember 2008), in dem alle konsekutiven erwachsenen Fälle mit gefäßchirurgischen
  • Aspekten in der Viszeralchirurgie erfasst wurden.

Ausschlusskriterien

  • viszeralchirurgische Eingriffe in Abwesenheit von gefäßchirurgischen Problemkonstellationen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Aneurysma-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Primäre operative Intentionen können in der Viszeralchirurgie je nach Krankheitsbild und operativer Konstellation erheblich von der Gefäßsituation beeinflusst werden. Diese beinhalten Tumorinfiltration der Gefäße, spontane Blutung und iatrogene Gefäßläsion, Arteriosklerose, postoperative Nachblutung und chirurgisch relevante Gefäßanomalien. Ziel war die Untersuchung von perioperativem Management und Outcome viszeralchirurgischer Patienten mit zusätzlichen vaskulären (Begleit-)Befunden zur internen Qualitätssicherung der klinikeigenen Ergebnisse. In der Perspektive soll die hiesige operative Tätigkeit verbessert werden. Die gefäßchirurgische Zusatzversorgung vaskulärer abdomineller Problemsituationen oder Notfälle im Rahmen der Viszeralchirurgie ist nicht alltäglich. Sie stellt aber ein anspruchsvolles Feld mit beträchtlichem Komplikationspotenzial (Morbidität) und durchaus bestehender Letalität. Es erfordert den versierten und erfahrenen Operateur mit hoher Expertise, möglichst in einem Gefäßzentrum. Um diese Krankheitsbilder optimal zu beherrschen, insbesondere hinsichtlich einer korrekten Entscheidungsfindung und angezeigter Heilungsaussichten, sind gute Kenntnisse der Gefäßanatomie, der spezifischen Operationszugänge, der Gefäßersatzmöglichkeiten, der Gefäßnaht- und Anastomosentechniken unabdingbar. Auch eine adäquate Op-Vorbereitung und -planung, insbesondere unter dringlichem Zeitgang bzw. Notfallbedingungen ist nötig.

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